Donnerstag, 29. September 2011

Aufruf zur Mitgestaltung: World Usability Day (Region Metropole Ruhr) in Mülheim am 10. November 2011

Aufruf zur Mitgestaltung (Call for Participation; CfP)

Mit Ihrem modernen Multimedia Smartphone Device können Sie telefonieren, smsen, surfen, fotografieren, zum Ziel navigieren, Filme sehen, Musik hören und alle angry birds-Rekorde brechen.
Theoretisch. Denn Sie scheitern schon beim Entriegeln der Multi-Touch-Tastatur.

Bei technischen Geräten scheint es sich im Allgemeinen so zu verhalten: Je komplexer ihr Funktionsumfang, desto schwieriger die Bedienung. Doch wie lässt sich die Balance zwischen technischer Komplexität und einfacher Bedienung herstellen? Was macht ein Gerät benutzerfreundlich? Und wie wird Gebrauchstauglichkeit in der Praxis verwirklicht?

Diesem Thema geht der World Usability Day Rhein / Ruhr auf den Grund, der dieses Mal in der Games Factory Ruhr (GFR) stattfindet:

10. November 2011
Mülheim/Ruhr

Organisiert wird die Veranstaltung von der Universität Duisburg-Essen, der User Interface Design GmbH und der Games Initiative Ruhr. Im Rahmen des 7. World Usability Days steht an diesem Tag weltweit die Benutzerfreundlichkeit von Software, Websites, Hardware, Mobiltelefonen und vielen anderen technischen Produkten im Mittelpunkt (siehe auch www.worldusabilityday.org (international) und www.worldusabilityday.de).

Die kostenlose Veranstaltung richtet sich an Usability-Profis aus Industrie und Forschung sowie an fachlich Interessierte. Neben Vorträgen ist auch eine Ausstellung der beteiligten Firmen geplant.

Vorträge und Mitstreiter gesucht

Wir suchen noch Mitstreiter, die den World Usability Day Rhein/Ruhr aktiv mit gestalten wollen. Dabei sind in erster Linie helfende Hände für organisatorische Aufgaben gesucht. Außerdem sollen interessante Vorträge und hochkarätige Referenten gewonnen werden. Natürlich nehmen wir auch Sponsoren-Anfragen und Beitragsvorschläge entgegen.
Meldungen für Mitarbeit, Beiträge oder Sponsoring bitte bis zum 14.10.2011 an: stefanie.waschk@games-ruhr.com bzw. matthias.klauser@uni-due.de

Donnerstag, 14. Juli 2011

Wissen, was im Social Web gezwitschert wird – WHAT'S UP?! von UID visualisiert die Kommunikation in Twitter


Als Prinz William und Kate im April 2011 vor den Altar traten, wurde dieses Ereignis einige Tage in Twitter heiß diskutiert. Damit war die royale Hochzeit auch als Top-Thema in WHAT'S UP?! zu finden. Denn die Silverlight-Anwendung von UID visualisiert die Kommunikation in Twitter und spiegelt damit den Zeitgeist im Social Web wider. Interessierte können WHAT'S UP?! ab sofort unter whatsup.uid.com ausprobieren.

Mit WHAT'S UP?! haben Nutzer mit einem Klick im Blick, worüber sich Twitterer austauschen. Dabei werden die Themen, über die am häufigsten getwittert wurde, als schwarze Kreise dargestellt. Die Größe der Kreise und die Positionierung auf dem Screen ist abhängig von der Popularität und Langlebigkeit des Themas.
Spielerisch kann der Nutzer sich so auf die Suche nach aktuellen Gesprächsthemen begeben. Der besondere Reiz dabei: Der Nutzer ist immer am Puls der Zeit. Er erfährt beispielsweise, was die Twitter-Community weltweit bewegt. Oder er stößt bei seiner Suche auf ihm unbekannte Themen, die er ohne WHAT'S UP?! nicht kennengelernt hätte.

Ob Stunden, Tage oder Monate – über eine Zeitleiste kann der Nutzer die Zeitspanne der Suchanfrage individuell konfigurieren. So sieht er, wie sich die Popularität eines Themas im Lauf der Zeit verändert. Wer mehr über die dargestellten Themen erfahren will, folgt einfach den angebotenen Links zu Wikipedia, Twitter oder Google.

Umgesetzt haben die Software Engineers von UID die Rich-Internet-Anwendung mit Microsoft Silverlight. Der Grund für diese Entscheidung: Das Plug-In Silverlight erleichtert die Visualisierung und Animation komplexer Internetdaten.

Montag, 18. April 2011

Fernsehreife Leistung – UID auf der Internet World 2011

Wie man mit User Experience im Web punktet, zeigte UID am 12. und 13. April 2011 auf der Internet World in München. Mit dem Multitouch-Tisch Surface und zwei eigen entwickelten Anwendungen sorgten wir für ein Messehighlight, um das auch der TV-Sender n-tv nicht herum kam.

Mit 170 Ausstellern, 120 Referenten und rund 5.000 Besuchern ist die Internet World Fachmesse & Kongress der Branchentreff für Web Professionals. An unserem Stand machten wir das Thema User Experience erfahrbar: Ob das Online-Medienarchiv femory, die Website des Versicherers HUK24 oder das Webportal ista – wir präsentierten Web-Anwendungen, die Nutzer durch eine einfache Bedienung und ein attraktives Design begeistern.

Der Multitouch-Tisch Surface und unser UID Portfolio waren auch dieses Jahr wieder ein echter Blickfang: Die neuen Interaktionsmöglichkeiten des Surface sorgten für staunende und begeisterte Gesichter. Mit dem UID Portfolio informierten sich die Besucher per Fingertipp interaktiv und multimedial über unsere Web-Projekte. Eine weitere Surface-Anwendung schaffte sogar den Sprung ins Fernsehen: Der Nachrichtensender n-tv präsentierte als ein Messehighlight eine Info-Anwendung, die UID für einen Energiekonzern gestaltete.

Dass der Surface mehr als nur eine nette Spielerei ist, zeigten unsere Gespräche mit den Messebesuchern. Inspiriert durch die beiden Surface-Anwendungen von UID entwickelten sie viele Ideen fürs eigene Unternehmen – von der Informations- und Verkaufsanwendung im Einzelhandel bis hin zum Einsatz bei Kundengesprächen in der Immobilienbranche.

Mehr in der UID-Pressemeldung zur Internet World


Samstag, 30. Oktober 2010

World Usability Day 2010 in Dortmund

Mehr Spaß an Technik! Einladung zum Ausprobieren und Erleben beim ersten World Usability Day der „Metropole Ruhr“

Die Kaffeemaschine reagiert auf Zuruf, die Funktionen des neuen Mobiltelefons erklären sich von selbst, und noch nie war es so einfach, einen HD-Receiver zu bedienen. Eine Utopie? Nein, denn Technik sollte das Leben nicht komplizierter machen, sondern leichter – finden jedenfalls Experten für Benutzerfreundlichkeit (Usability). Dass dies möglich ist, beweisen sie beim
beim „World Usability Day“, dem weltweiten Tag der Benutzerfreundlichkeit. Er findet am 11. November 2010 zum ersten Mal in Dortmund statt. Die kostenlose Veranstaltung beginnt um 17 Uhr in den Räumen der Deutschen Arbeitsschutzausstellung (DASA). Ziel der Veranstaltung ist, das öffentliche Bewusstsein für benutzerfreundliche Anwendungen und Produkte zu fördern.

Unternehmen und Institutionen aus der Region zeigen, wie sie mit ihren Ideen dafür sorgen, dass Technik einfach benutzbar wird. Vorgestellt wird Technik, wie sie im Alltag vorkommt, und spezielle Anwendungen für bestimmte Benutzergruppen. Innovative Spiele-Interfaces, Eyetracking und ein per Touch bedienbarer Surface-Tisch laden zum Ausprobieren ein. Außerdem werden spannende Vorträge von und für Profis, aber auch für interessierte Laien angeboten. Themen wie der tägliche Kampf mit der Technik im Alltag oder im Beruf, zukünftige Entwicklungen im Bereich Usability oder die verschiedenen Testmethoden, mit denen Usability-Fachkräfte arbeiten, stehen im Mittelpunkt. Zu guter Letzt bietet der World Usability Day auch die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen.

Kooperationspartner für den World Usability Day der Region „Metropole Ruhr“ sind die

Ort/Zeit

Donnerstag 11.11.2010 ab 16:00 Uhr in der Deutschen Arbeitsschutzausstellung
(www.dasa-dortmund.de) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (www.baua.de)

Programm

  • 17:15 - 17:45: Eröffnung - "Die BAuA und Usability: Gestaltung menschengerechter Arbeit" - Dr. Lars Adolph - Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
  • 17:45 - 18:05: "15.000 Screens und kein User - Vom Host zum User-Centered Design." - David Jacken - GAD eG
  • 18:05 - 18:25: "Schöne neue (alte) 3D-Welt: Usability von stereoskopischen Anzeigen" - Dr. Gerhard Rinkenauer - Institut für Arbeitsforschung an der Universität Dortmund
  • 18:25 - 18:45: "Alt gegen Jung? Usability und Altersgruppen" - Kathrin Scherlebeck - User Interface Design GmbH

  • 18:45 - 19:30 - PAUSE -

  • 19:30 - 20:00: "Intuitiv interagieren: Zukünftige Entwicklungen in der Mensch-Technik-Interaktion" - Prof. Dr. Jürgen Ziegler - Universität Duisburg Essen
  • 20:00 - 20:20: "Was bringt Zertifizierung? Anleitung und Motivation zu mehr Usability in Softwareprodukten" - Robert Baggen - TÜV Informationstechnik GmbH
  • 20:20 - 20:40: "Eye-Tracking: Anwendung, Möglichkeiten und Grenzen" - Prof. Dr. Andrea Kienle - Fachhochschule Dortmund
  • 20:40 - 21:00: "Miteinander zwitschern - Usability in Sozialen Netzwerken" - Volker Mattik - Technische Universität Dortmund

Rahmenprogramm

  • 16:00 – 17:00: Kostenlose Führung durch die DASA (Nur nach vorheriger Anmeldung!)
  • 17:00 – 21:00: Ausstellung
  1. ErgoViz - Ergonomische 3D-Visualisierung Institut für Arbeitsforschung an der Universität Dortmund
  2. Natural User Interfaces - User Interface Design GmbH
  3. Eyetracking - Fachhochschule Dortmund + Tobii Technology
  4. Interaktives Spiel - Universität Duisburg Essen

Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenlos.

Da bereits 50 der 80 vorhandenen Plätze vergeben sind, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung über die Website (http://worldusabilityday.de/groups/metropole-ruhr bzw. direkt unter https://cx-services.com/htx2/wud2010.php?page=start).

Sponsoren

Mehr Informationen unter http://worldusabilityday.de/groups/metropole-ruhr

Montag, 6. September 2010

Workshop "Usability von Geschäftsanwendungen" (22. September 2010) in Leipzig



Im Rahmen einer allgemeinen Vortragsserie gibt es am 22.9.2010 einen Workshop zum Thema Usability und Enterprise-Software.


Dabei sind folgende Vorträge geplant:
  • »Usability Engineering in mobilen Anwendungen«
    Prof. Dr. Thomas Ritz („mobile media and communication lab“ der Fachhochschule Aachen)
  • »›Da achten wir schon drauf?‹ - Den Mehrwert von Usability-Engineering im eigenen Haus erfolgreich kommunizieren«
    Thomas Geis (ProContext Consulting GmbH)
  • »Pragmatisches Usability Engineering in der Praxis am Beispiel ›Bau einer erfolgreichen elektronischen Akte für gesetzliche Unfallversicherer‹«
    Dr. Ronald Hartwig (User Interface Design GmbH)
  • »Gemeinsam sprinten - Usability Engineering in der agilen Anwendungsentwicklung mit Scrum«
    Ursula Meseberg (microTOOL GmbH)
Weitere Informationen beim Veranstalter softwareforen.de

Donnerstag, 8. Juli 2010

Benutzerzentriertes Gestalten ist preiswürdig


Alle zwei Jahre vergibt das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg den Preis "Dienstleister des Jahres" - 2010 zum sechstem Mal. Bei dieser Preisverleihung ist es der User Interface Design GmbH (UID) gelungen, die Jury von der Relevanz des benutzerzentrierten Gestaltens zu überzeugen. Schon bei der Jurypräsentation haben wir gemerkt, dass interessierte Fragen gestellt wurde. Das Thema geht einfach jeden an. Auch bei der Preisverleihung klopften die Anwesenden uns immer wieder auf die Schulter und betonten, wie wichtig unsere Arbeit ist.
Der Preis ist für uns ein gutes Zeichen. Denn das Wirtschaftsministerium zeichnet damit ganz unterschiedliche Arten von Dienstleistungen aus: Handwerker, Logistikunternehmen, Hotels oder Gesundheits- und Pflegedienstleister. Nun stellt der Preis auch mal die Dienstleistung rund um das User Interface in den Mittelpunkt.
Wir sind sehr stolz!
Mehr in der UID-Pressemeldung

Bildquelle: Joachim E. Röttgers, Graffiti/Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

Mittwoch, 2. Juni 2010

UPA 2010 in München: UID Vortrag zu Produktentwicklung mit demenziell Erkrankten

Vom 24. bis 28. Mai fand die Usability Professionals Association (UPA) Konferenz in München statt. Mitarbeiter der User Interface Design GmbH (UID) waren mit mehreren Vorträgen und Postern vertreten (UID Pressemeldung).


Unter anderem hielt Lenja Sorokin, Usability Engineer bei UID München einen Vortrag über die benutzerzentrierte Gestaltung von Ambient Assisted Living Technologien für dementiell Erkrankte. Helga Rohra, bei der selbst eine Demenz diagnostiziert wurde, folgte der Einladung von UID und eröffnete den Vortrag mit der Bitte, demenziell Erkrankte sowohl in die qualitative Forschung als auch der Produktentwicklung gleichberechtigt mit einzubeziehen. Das Motto „Nichts über uns - ohne uns“, das die vollständige Beteiligung der Betroffenen betont, ist besonders wichtig in der Produktgestaltung. Auch Lenja Sorokin ist von der Notwendigkeit überzeugt, dementiell Erkrankte am gesamten Gestaltungsprozess zu beteiligen. Sie hat deshalb die Forschungsmethoden beschrieben, die in ihrer aktuellen qualitativen Studie mit dementiell Erkrankten und ihrem Umfeld (z.B. pflegende Angehörige, Betreuer) zum Einsatz kommen. Die daraus erfahrenen Herausforderungen und gewonnenen Erkenntnissen übermittelte Frau Sorokin ebenfalls den interessierten Zuhörern.

Diese Studie ist Teil des internationalen Forschungsprojektes „Connected Care for Elderly Persons Suffering from Dementia”, kurz CCE. Ziel ist es, Produkte zu entwickeln, die dementiell Erkrankte unterstützen, um in ihrem eigenen Zuhause länger selbständig zu wohnen. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf der Projekt-Website. Weitere Informationen über die UPA 2010 Konferenz finden Sie unter folgendem Link: https://www.usabilityprofessionals.org/conference/2010/index.new.html

Mittwoch, 19. Mai 2010

InnoComp 10 - die Hausmesse von Rohde & Schwarz

Ein dickes Lob an die UID-Designer und Softwerker! Mal wieder war das preisgekrönte UID-Portfolio präsentiert auf dem Surface-Tisch der Hingucker. Gestern auf der InnoComp 2010, der Hausmesse von Rohde & Schwarz in München konnten die Mitarbeiter des Messtechnikspezialisten das Zusammenspiel von Multitouch-Technik, gestenbasierter Interaktion und Tagging erfahren und testen. Zahlreiche Mitarbeiter von Rohde & Schwarz drängten sich um den Tisch von Microsoft, sind gebannt von der Technik und den neuen Interaktionsformen, in Szene gesetzt durch die UID-Applikation.

UID entwickelt aber auch ansonsten tolle Benutzerschnittstellen – das muss man auch über die Tischkante des Microsoft Surface hinweg nochmal sagen! Und so mancher Besucher am UID-Stand informierte sich ausgiebig über UID's Kompetenzen im Bereich "Embedded Systeme", sowie über den aktuellen Stand der Zusammenarbeit zwischen Rohde & Schwarz und UID.

Nach einem Tag am Surface ist nun aber das Tippen dieses Blog-Eintrags mit dem „Microsoft Natural Ergonomic Keyboard 4000“ (echte Hardware „Made in China“) eine Wohltat

Donnerstag, 6. Mai 2010

Usability Talk – Erfolgsschub für Ihre Produkte



Am 10. Juni 2010 findet um 18:00 Uhr der erste Usability Talk im Schiffmeisterhaus in Deggendorf statt. Der Usability Talk ist eine kostenlose Informationsveranstaltung und wendet sich an kleine und mittelständische Unternehmen in der Region Niederbayern, die im Bereich IT tätig sind. Die Veranstaltung wird vom Unternehmensnetzwerk EF.EU in Zusammenarbeit mit dem IT-Forum Niederbayern und der IHK Niederbayern ausgetragen.

Aus dem Programm:
  • Usability – Was, Warum, Wie? (Alexander Steffen, User Interface Design GmbH, München)
  • Usability – von der Wissenschaft in die Wirtschaft (Prof. Andreas Kohl, Hochschule Deggendorf)
  • EF.EU – Netzwerk für Usability (Bernhard Pichler, informare GmbH, Oberschneiding)
Mehr Informationen zur Veranstaltung finden sich hier...

Sonntag, 25. April 2010

Why the tip of the Iceberg matters - User Interface Quality


Auf der Tagung die von der SQS veranstaltet wird, geht es eigentlich um Software-Qualität im klassischen (Software-Engineering) Sinne.

Aber nachdem SQS und UID im letzten Jahr unter anderen auf dem World Usability Day Rhein-Ruhr in Düsseldorf gemeinsam Vorträge hielten, entstand die Idee, das Thema Qualität auch einmal spezialisiert für User Interfaces anzugehen.
Dabei ist User Interface Qualität mehr als nur Usability sondern beschreibt auch die Attraktivität und andere hedonische Merkmale der Software (bzw. seines sichtbaren Teils, der Oberfläche).
Unter dem Titel "Why the tip of the Iceberg matters - User Interface Quality" wird es deshalb am Mittwoch 28.4.2010 von 11:00 - 13:00 Uhr einen einführenden Workshop mit vielen pragmatischen Tipps aus der Praxis geben.

Unter www.iqnite-conferences.com sind weitere Details (Gesamtprogramm, Anmeldung, Preise) zu finden.

Donnerstag, 1. April 2010

Usability-Tagung UPA 2010: Inspiration und Networking (und ein bisschen Münchener Sonne)






UPA 2010: Inspiration und Networking (und ein bisschen Münchener Sonne)

München im Mai wird ein wunderbarer Ort sein. Frühsommer, Sonne, grüne Parks und gute Laune. Und das Beste: Die UPA International Conference wird dieses Jahr in München stattfinden, mit einem großartigem Programm und inspirierenden Begegnungen mit Usability und User Experience Professionals.

Die Konferenz findet statt vom 24.-28. Mai. Es ist die erste internationale UPA Konferenz außerhalb von Nordamerika und wir erwarten ein wirklich internationales Publikum aus der ganzen Welt.

Auch unsere eingeladenen Redner reisen aus allen Himmelsrichtungen nach München, darunter Dario Buzzini und Ferdi van Heerden von IDEO Europe, Aaron Cheang von Google Australia, Rachel Hinman vom Nokia Research Lab in Kalifornien, Tom Bieling von der Deutschen Telekom, Steve Portigal von Portigal Consulting aus San Francisco, Dan Rosenberg von SAP oder Pieter Desmet von der Delft University of Technology.

Auf dem Konferenzprogramm stehen Beiträge zu

  • Mobile UX
  • Gaming
  • Web 2.0
  • Natural User Interfaces
  • SAP
und viele Technologien mehr.

Das Thema der Konferenz „Embracing Cultural Diversity“ ist vertreten mit einer Reihe von Beiträgen zu Cultural Research Methods, International User Research, Organizational Cultures and Case Studies aus der ganzen Welt.

Aktuelle Themen runden das Programm ab:

  • Agile Methods
  • Design for Emotion
  • Convergence
  • Sustainability
  • Social Media
und vieles mehr.

Die German UPA bietet am Mittwoch und Donnerstag der Konferenz eine Reihe deutschsprachiger Vorträge an.

So spannend und interessant das Programm auch sein mag- der Austausch mit Freunden und Kollegen ist mindestens ebenso wichtig. Zum ersten Mal wird die UPA eine neue Aktivität anbieten, die Networking, Essen gehen und Sightseeing kombiniert. Wir bieten im Konferenzhotel kein Mittagessen an, sondern geben Gutscheine für die umliegenden Restaurants aus. Dazu organisieren wir „thematische“ Mittagessen, sodass Sie die Mittagspausen mit Konferenzteilnehmern verbringen können, die Ihre Interessen teilen.

Am Donnerstagabend möchten wir mit Ihnen feiern, wie jedes Jahr beim großen UPA Conference Dinner. Hier werden auch die Gewinner der Student Design Competition vorgestellt, UPA Awards verliehen und Live-Musik gibt’s natürlich auch.

Hier finden Sie weitere Informationen: www.upa2010.org

Melden Sie sich hier an (vor dem 15. April, bis dahin gibt es noch die „regular discounted rate“): https://www.usabilityprofessionals.org/upa_conference/app/registration

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Montag, 29. März 2010

Die Norm DIN EN 62366 tritt ab März in Kraft

Am 21. März 2010 endete die Übergangsfrist der Norm DIN EN 62366: Die Durchführung eines Usability Engineering Process und auch dessen Dokumentation in einem Usability File sind ab jetzt Pflicht! Die neue Norm bezieht sich auf alle medizinischen Geräte, wie zum Beispiel auch auf In-Vitro-Diagnostika oder medizinische Software.

UID hat sich auf die neuen Anforderungen vorbereitet: Mit unserem Service Medical Safey Design greifen wir die Neuerungen durch die Normen auf und begleiten unsere Kunden bei der Durchführung und Dokumentation von Maßnahmen zur Gebrauchstauglichkeit.

So entwickelte UID gemeinsam mit Jörg Stockhardt consulting&more eine komplette Grundstruktur für das Usability Engineering File. Diese Grundstruktur (sie wird „Makrostruktur“ genannt) beinhaltet alle von der Norm geforderten Einzeldokumente. Zu diesen Einzeldokumenten liegen Inhaltsverzeichnisse vor (sozusagen die „Mikrostruktur“) mit denen alle geforderten Inhalte an der richtigen Stelle platziert werden können. Die Zertifizierer können so den gesamten Usability Prozess, der bei der Entwicklung des Medizingerätes durchlaufen wurde, anstrengungslos nachverfolgen. Darüber hinaus visualisiert die Makrostruktur die chronologische Abfolge der Erzeugung der notwendigen Dokumentation und den Zeitpunkt der Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung/Schaffung der Gebrauchstauglichkeit (z.B. Usability Validation) im Entwicklungsprozess.

Es befinden sich bereits Medizinprodukte im Markt, zu deren Inverkehrbringung ein nach dieser Struktur erstelltes Usability Engineering File bei einer Benannten Stelle vorgelegt wurde.

Montag, 22. März 2010

UID Mitinitiator des Usability-Netzwerks EF.EU



Anfang des Jahres hat UID mit fünf weiteren Unternehmen aus Süddeutschland und dem Forschungscampus Informatik der Universität Passau das Usability-Netzwerk EF.EU gegründet. EF.EU steht für European Forum for Enhanced Usability. Das Ziel der Initiative: die Vorteile benutzungsfreundlicher IT-Produkte in der Öffentlichkeit bekannter machen. Es sind bereits gemeinsame Forschungsprojekte rund um Usability in Planung – ob in den Bereichen Enterprise Resource Planning oder Gebäudetechnik. In der Gemeine Oberschneiding bei Straubing entsteht ein Zentrum für Usability mit Testlabor. Auch ein eigener Termin für den World Usability Day in Niederbayern ist angedacht. Mit solchen Aktivitäten will EF.EU die Region Niederbayern als Forschungs- und Wirtschaftsstandort stärken. Voller Tatendrang gehen wir ans Werk und hoffen, dass EF.EU 2010 ordentlich wächst.

Freitag, 12. März 2010

Harry Potter Usability: Zauberstäbe als User Interface

Es soll keiner sagen, dass die User Interfaces sich nicht weiterentwickeln. Im Video der BBC wird ein solcher "Zauberstab" angeboten, der selbstlernend im Bereich Home Automation Wunder vollbringen soll.



So lange man sich die Gesten denn alle merken kann, vielleicht eine lustige Sache. Vielleicht wäre es aber auch noch hilfreich einen kleinen, schwachen Laserpointer mit einzubauen, damit man auch sicher das richtige Gerät erwischt. "Point & Click" war ja bisher nicht für so große Distanzen vorgesehen (Ausnahmen sind die Spiele und die "Light-Pen" Ideen, die man früher direkt auf dem Monitor hatte).

Donnerstag, 11. März 2010

Gründliche Fehlersuche



Man beachte die Datumsspalte

Dienstag, 9. März 2010

Das Ende der Kreditkarte? VPAY (PIN) macht Bezahlen beinahe sicherer und beinahe komfortabler.


Dieser unscheinbare Text erreichte mich heute von meiner Kreditkarten-Firma (OK, Bank) und bedeutet für mich den Anfang vom Ende einer Ära. Die Begründung hat etwas mit Benutzerfreundlichkeit zu tun:

Jetzt soll ich mir noch eine weitere PIN merken?! - Nein, danke.

Was glauben die Verantwortlichen denn, wieviele sichere PINs sich so ein Mensch ohne klaubare Hilfsmittel merken kann? OK, ich kann mir jetzt in mein Handy die Nummer verschlüsselt hinterlegen und dann nach einer kurzen dortigen Passwort-Eingabe herausholen. Aber mal ehrlich, dann nehme ich doch gleich die EC- (Maestro?) Karte. Die Nummer brauche ich dann ja auch zum Geld-holen. Warum sollte ich mir noch eine Nummer merken?

Besonders ärgerlich (und Grund für dieses Posting) ist aber, wie man uns Kunden diese weitere Serviceverschlechterung als "Fortschritt" verkaufen will:

"Darüber hinaus möchte Visa hierzulande ab April ebenfalls VPAY einführen. Hierbei soll der Magnetstreifen durch einen speziellen Chip, der ausschließlich in Kombination mit einem PIN funktioniert, ersetzt werden. Durch die innovative VPAY-Technologie soll das Bezahlen mit Visa-Kreditkarte fortan nur noch unter Angabe der korrekten Geheimzahl möglich sein. Da dies ebenfalls aufs Geldabheben zutrifft, können die Kreditkarten ab April dank Visa Alerts wie gewöhnliche Girokarten genutzt werden und bieten den gleichen Schutz." [Quelle, www.kreditklick.de]

In anderen Worten, die Kreditkarte ist jetzt auch nicht mehr praktischer als die bisherige EC-Karte (wenn man mal von der minimal aufschiebenden Wirkung bei der Bezahlung absieht).

Achja, sicherer ist auch nicht geworden, denn das Verfahren ist längst geknackt (sagt heise.de). Und nun kann der ungeübte Urlaubsdieb demnächst erst an der schummrigen Bar meine Geheimnummer ausspähen, dann die Karte klauen und dann zukünftig auch noch Geld damit abheben. Es ist also noch unsicherer als vorher!

Schade eigentlich...

Samstag, 6. März 2010

MS Surface in der Praxis: Datenbanksystem auf dem MS Surface zum Greifen nah

Wie präsentiert man ein Datenbanksystem anschaulich und interessant? Diese Frage stellte sich sones anlässlich der CeBIT 2010. Das IT-Unternehmen entwickelt moderne Datenbanktechnologien und wollte auf der CeBIT demonstrieren wie performant und einfach ihr System Daten strukturiert und verwaltet. Sones entschloss sich dafür den MS Surface zu nutzen. Sones und Microsoft übernahmen die Entwicklung und UID das Interaktionskonzept sowie das Design der Anwendung.

Im gemeinsamen Meeting in München 10 Tage vor der CeBit klärten wir zunächst die folgenden Fragen: Wie steigt der Nutzer in die Anwendung ein, welche Funktionen bietet die Anwendung, welche Gesten führen welche Aktionen aus? Die Ergebnisse wollen wir natürlich Niemandem vorenthalten. Daher hier eine kleine Auswahl:

Die Anwendung beginnt mit dem Auswählen eines Schlagwortes: Dem Nutzer werden verschiedene Wörter präsentiert, die er nach oben oder unten scrollen kann. Schließlich wählt er per Fingertipp das gewünschte Wort aus.

Das ausgewählte Wort erscheint nun als Hauptknoten auf dem Screen, umgeben von weiteren Unterknoten, die mit dem Wort in Verbindung stehen. Der Nutzer wählt über die Icons rechts im Bild verschiedene Darstellungen des Knotennetzes aus. Dreht man den Hauptknoten mit der Hand, kann der Blickwinkel auf die Unterknoten verändert werden. Auf dem 360° Interface ist so die Lesbarkeit der Wörter garantiert.

Auch passende Bilder zum Schlagwort werden geliefert: Aktiviert der Nutzer die Bing-Bildersuche filtert diese die passenden Motive aus dem Internet.

Insgesamt waren es nur 10 Tage für Konzept, Entwicklung, Design und Implementierung. Da hieß es keine Zeit verlieren und vor allem beim Konzept darauf achten, dass es sich schnell realisieren lässt. Die Anwendung wurde letztendlich in einer starken Woche entwickelt und pünktlich zur CeBIT erfolgreich realisiert.


Fortsetzung folgt? Ideen zur Optimierung und für neue Features gibt es bei sones und UID genug, nur der Zeitrahmen bis zur CeBit war einfach knapp.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Das UID-Portfolio hautnah auf der CeBIT 2010 erleben

Die CeBIT beginnt in wenigen Tagen und UID ist mit dabei – inklusive unserer Anwendung für den MS Surface. Microsoft hat uns nach dem Gewinn der „Touch First Developer Challenge“ auf die CeBIT ins Developer Kino eingeladen: Mit "Challenge MS Surface: Herausforderung bei Gestaltung und Entwicklung" stellt Heiko Lewandowski, Leiter Software Engineering bei UID vor, welchen Herausforderungen unsere Designer und Entwickler gegenüber standen und welche Lösungen sie entwickelten, um eine spannende und benutzerfreundliche Anwendung zu gestalten.

Der Vortrag "Challenge MS Surface: Herausforderung bei Gestaltung und Entwicklung" findet an folgenden Terminen statt:

Dienstag, 02. März 2010, 15:30–16:00 Uhr
Mittwoch, 03. März 2010, 16:00–16:30 Uhr
Donnerstag, 04. März 2010, 16:30–17:00 Uhr
Freitag, 05. März 2010, 15:00–15:30 Uhr

Besuchen Sie unseren Vortrag und erleben Sie unser UID-Portfolio am Surface hautnah! Wir freuen uns auf Sie!

Montag, 4. Januar 2010

Bilderrätsel zum Jahresanfang


Zum Jahresanfang mal ein Usability-Rätsel Stufe 1 ;-)

Ein frohes neues 2010 wünscht das Benutzerfreundlichkeits- (Usability) Blog.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

MS Surface in der Praxis: Der MS Surface im Test

Multitouch-Oberflächen wie die des Surface-Tischs sind leicht verständlich und intuitiv nutzbar – Das bestätigt eine Studie, die UID gemeinsam mit der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) durchführte. Dabei wollten wir wissen wie benutzerfreundlich die neue Oberfläche tatsächlich ist. Wie gehen unerfahrene Nutzer mit der neuartigen Bedienung um? Wie schnell werden Multitouch-Interaktionen wirklich erfasst?


Die 24 Testteilnehmer bestätigten unsere Vermutung: Der Surface ist einfach und intuitiv zu bedienen. Egal, ob jung oder alt – Die Nutzer haben bei der Interaktion mit dem Tisch einfach Spaß. Die Testteilnehmer nehmen die neuartige Bedienung als angenehmes und faszinierendes Erlebnis wahr. Insbesondere das Zusammenspiel von Gesten und die Erkennung realer Objekte begeistert die Nutzer. Die gestenbasierte Bedienung ist für die Nutzer absolut kein Problem. Interaktionen wie Drehen, Scrollen oder Verschieben bereiteten keine Schwierigkeiten. Kleine Unsicherheiten gab es lediglich bei der Aktion „Skalieren“. Der Grund: Einige der Teilnehmer mussten sich erst daran gewöhnen, zwei Finger zu verwenden.
Die Studie zeigt, dass in den Köpfen der Nutzer bereits das nötige Vorwissen für die gestenbasierte Bedienung vorhanden ist. Multitouch-Oberflächen ermöglichen so einen natürlicheren Umgang mit User Interfaces.

Wird der MS Surface also in Zukunft in unseren Wohnzimmern stehen? Unseren Testteilnehmern jedenfalls gefiel der Gedanke Urlaubsfotos interaktiv am Tisch zu betrachten. Viele sehen aber auch Potential im geschäftlichen Bereich: Sie können sich gut vorstellen den Surface für Präsentationen auf Kongressen oder für Gruppenarbeiten im eigenen Konferenzraum zu nutzen.

Die ausführliche Studie kann angefordert werden unter http://www.uid.com/wissen/uid-veroeffentlichungen/

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