Mittwoch, 18. November 2009

MS Surface in der Praxis: UID gewinnt die „Touch First Developer Challenge“ von Microsoft!

Wer entwickelt die innovativste Anwendung für den MS Surface? Microsoft wollte es genau wissen und wurde fündig: Aus rund 40 Einreichungen kürte Microsoft unser interaktives Portfolio zum Gewinner der „Touch First Developer Challenge“.

Das ansprechende Design, intuitive Gesten, die sinnvolle Nutzung von Objekterkennung und eine extra für den Wettbewerb erstellte englische Version des Portfolios – das hat die Microsoft-Jury überzeugt.

Auf der Professional Developers Conference (PDC09) am 18. November 2009 in Los Angeles wurde unser Sieg bekannt gegeben http://microsoftpdc.com/WhatsHappening/Surface-Developer-Challenge-Winner-Announced und das Video mit den Highlights unserer Anwendung präsentiert. So erlebten Microsoft-Entwickler aus aller Welt unser interaktives Portfolio live.

Wir waren total begeistert als wir von unserem Sieg erfahren haben. Wie ein Lauffeuer hat sich die Nachricht in unseren Büros verbreitet. Per Video sagten wir Danke und schickten viele Grüße von Ludwigsburg nach Los Angeles.

Stolz und voller Vorfreude warten wir nun auf unseren Preis: einen weiteren Surface Tisch!
Das Video des interaktiven Portfolios gibt es hier auf dem Blog, bei facebook oder youtube !

Freitag, 13. November 2009

Der 5. World Usability Day in Stuttgart war super

Der 5. World Usability Day in Stuttgart war insgesamt wieder ein tolles Event.

Es gab einen köstlichen Einstieg von Ansgar Meroth und Claus Wagner mit vorgelesenen Bedienungsanleitungen - unterhaltsam und witzig.

Insgesamt hatten wir ein ausgewogenes interessantes Vortragprogramm mit tollen Vorträgen http://worldusabilityday.de/groups/stuttgart/vortraege, eine gute Ausstellung und viele interessante Gespräche.

Sowohl die Vorträge als auch die Ausstellung waren den ganzen Tag über gut besucht und wir schätzen, dass insgesamt 2500 - 3000 Besucher in Stuttgart beim WUD waren. Nochmal besser als das hervorragende Ergebnis letztes Jahr.

Dienstag, 3. November 2009

MS Surface in der Praxis: Interaktives UID-Portfolio bei der Touch First Developer Challenge eine Runde weiter

UID ist unter die Top 15 der Touch First Developer Challenge! Bei dem Wettbewerb sucht Microsoft die innovativste Applikation für den MS Surface. Da darf unser interaktives UID-Portfolio natürlich nicht fehlen. Vom einfachen Skalieren und Öffnen von Projektkarten bis hin zur Verwendung von Gesten und Tags – die Highlights unserer Anwendungen haben wir in einem Video festgehalten und anschließend auf die Microsoft-Surface-Fanseite bei Facebook hochgeladen: http://www.facebook.com/pages/touch-first-developer-challenge/99041713561

Gegen die rund 40 Konkurrenten haben wir uns erfolgreich durchgesetzt und sind in die Finalrunde eingezogen. Dort kämpfen wir weiter um den begehrten Preis: einen MS Surface Tisch. Wir sind sehr gespannt, wie das Ergebnis sein wird!
video

MS Surface in der Praxis: Multitouch mit Objekten bedienen

Eine Besonderheit des MS Surface sind die Tags, die von der Oberfläche erkannt werden. Reale Objekte interagieren auf diese Weise mit dem MS Surface. Dieses Highlight durfte in unserer interaktiven Firmenpräsentation selbstverständlich nicht fehlen.

Der Benutzer im Zentrum – diesen Ansatz verfolgten wir auch bei der Darstellung des User Centered Design Prozess. Durch eine Spielfigur auf dem Tisch erscheinen die vier Phasen des UCD-Kreis auf der Oberfläche. Per Antippen wähle ich eine Phase aus und erhalte weitere Informationen über die Methoden der einzelnen Phasen.


Unser Branchen-Würfel hat auf jeder Seite ein anderes Tag: Sechs Seiten für sechs UID-Branchen.
Lege ich zum Beispiel die Seite „Web Solutions“ auf den Tisch, filtert der Würfel die entsprechenden Web Projekte und blendet alle anderen Projektbeispiele aus. Dadurch kann die Informationsmenge schnell und effizient eingegrenzt werden.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

MS Surface in der Praxis: Eigene Gesten entwickeln

Die gestische Interaktion macht die Bedienung des MS Surface zu einer Begegnung der besonderen Art. Die Bedienung des Surface basiert auf festgelegten Gesten: Tippen, drehen oder skalieren sind solche bestehenden Gesten und die sollten nicht verändert oder anderweitig eingesetzt werden, so auch die Empfehlung von Microsoft. Wir wollten nicht „nur“ eine Anwendung für den Surface entwickeln, sondern auch eigene Gesten gestalten. Die Frage: „Wie nutze ich meine Hände am Surface?“ hat daher das Konzept für unsere eigene Anwendung maßgeblich bestimmt. Die Bedienung soll intuitiv sein und das Interface für die Nutzer praktisch unsichtbar werden.

Dabei ging es darum Gesten zu vermeiden, die nicht natürlich sind. Zum Beispiel das doppelte Tippen mit dem Finger. Es imitiert den Doppelklick, den wir per Maus am herkömmlichen PC durchführen. Eine natürliche Geste ist hingegen das Greifen. Die „reale Welt“ dient der gestischen Interaktion als Vorbild und wir fassen Objekte normalerweise an und (be)greifen diese mit den Händen.

Für unsere Anwendung haben wir Gesten entwickelt, die neue Objekte auf dem Tisch erscheinen lassen. Zeichnet der Nutzer beispielsweise ein eckiges U auf den Tisch, öffnet sich der Warenkorb.

Der Nutzer zieht relevante Informationen (Projektkarten, Kontaktkarten etc.) in den Warenkorb und kann diese auf seinem USB-Stick mit nach Hause nehmen.

Zeichnet der Benutzer mit dem Finger die Form eines Kreises auf die Oberfläche, so zeigt der Tisch den Branchenkreis mit den UID-Branchen, der die Projekte in die passenden Bereiche sortiert.

Derzeit arbeiten wir an einer weiteren Gesten, um zum Beispiel eine Karte oder ein Photo zu schließen. Diese Geste orientiert sich an der realen Bewegung mit der wir ein Stück Papier zusammenknüllen. Ausserdem sind wir dabei die verschiedenen Gesten so zu optimieren, dass sie sich nicht gegenseitig "stören".

Dienstag, 20. Oktober 2009

MS Surface in der Praxis: Eigene Anwendungen entwickeln

Auf dem Surface-Tisch Schach und Tiles zu spielen macht zwar Spaß, aber mit mehr Ehrgeiz widmen wir uns derzeit der Entwicklung einer eigenen Anwendung.

Das Ziel: Eine Firmenpräsentation, die unsere Projekte, Branchen und die Vorgehensweise von UID anschaulich und ansprechend darstellt. Wir wollen dabei einfach und schnell auf Informationen über Methoden und Kompetenzen zugreifen. Viel Information für das 360° Interface. Die Besonderheiten der Oberfläche sind gleichzeitig die Herausforderungen bei Entwicklung und Design einer eigenen Anwendung auf dem MS Surface.

360° Interface – das bedeutet, Informationen und Inhalte nicht auf eine Richtung auszulegen, sondern von allen Seiten zugänglich zu machen. Die Nutzer müssen die Richtung der Inhalte verändern, zum Beispiel verschieben oder drehen, können.

Eine weitere Herausforderung ist die soziale Interaktion. Der Surface reagiert auf 50 Eingaben gleichzeitig. Das ist sehr viel. Das iPhone oder andere Touchscreens haben weniger sogenannte interaction points. Was heißt das konkret? Mehrere Nutzer teilen sich den vorhandenen Raum. Die Handlungsräume der Nutzer überschneiden sich und die Handlung eines Nutzers beeinflusst die Aktionen anderer Nutzer. Diese neue Bediensituation stellt eine besondere Herausforderung an unsere Entwickler dar.

Die Idee war, unsere Referenzprojekte in den Vodergrund zu stellen und verschieden Projektkarten auf dem Tisch anzuzeigen. Sehr schnell merkt man dann, dass die 30 Zoll Fläche sehr schnell überfüllt ist. Deshalb haben wir die Firmenlogos der jeweiligen Projekte als Kreise dargestellt und mit Kinetic versehen.

Auch die Gestaltung der Informationskarten zu den einzelnen Projekten war eine Herausforderung, da wir den Nutzern unterschiedliche Informationen geben wollten:

  • Eine Kurzbeschreibung des Projektes

  • Screenshoots zu den Projekten

  • Die verwendeten Methoden

  • Einen Verweis auf den jeweiligen Ansprechpartner bei UID

Die Kurzbeschreibung des Projekts sowie Informationen über die verwendeten Methoden erhalten die Nutzer per scrollen mit dem Finger. Drei weitere Buttons führen zu Informationen über Branche, Kontaktperson und den User Centered Design Prozess. Die Bilder können durchgeblättert und vergrößert werden. Wichtig war uns hier auch der ästhetische Eindruck der Projektkarten. Für unsere Entwickler wäre eine eckige Form der Karten sehr viel schneller zu realisieren gewsen, aber so wirkt es einfach besser.

Freitag, 16. Oktober 2009

The Fun Theory


Wie kann man das Verhalten von Benutzern ändern? Durch Spaß! The Fun Theory zeigt einige eindrucksvolle Beispiele und hat einen Award ausgeschrieben.

Montag, 12. Oktober 2009

Prinz Philip und kompliziertes Design


Prinz Philip, Ehemann von Königin Elisabeth II kämpft mit komplizierter Technik. "Wenn er ein Programm aufzeichnen wolle, ende dies oft damit, dass er mit einer Taschenlampe, einer Lupe und der Bedienungsanleitung auf dem Boden liege. Oder man überläßt dies seinem 10-jährigen Enkel.", so Prinz Philip in einem Interview zum Prince Philip Design Award. Noch eindeutiger äußerte er sich gegenüber der Times. "Um herauszufinden, wie ein Fernsehgerät funktioniert, muss man praktisch Liebe mit dem Ding machen."

Donnerstag, 8. Oktober 2009

„Medizinprodukte planen-entwickeln-realisieren – Der CE-Routenplaner“ erscheint zur MEDICA 2009

Im November ist es soweit: Das erste umfassende Werk zur Entwicklung von Medizin-produkten erscheint. Als Herausgeber durfte ich das Werk mit planen und gestalten - Eine schöne und neue Heraus-forderung für mich.

Gemeinsam mit Dr. Anne Hermeneit, SPECTARIS, Jörg Stockhardt, consulting & more, und der TÜV Media GmbH geben wir die Loseblattsammlung „Medizinprodukte planen-entwickeln-realisieren – Der CE-Routenplaner“ heraus. Alle Phasen der Medizinproduktentwicklung werden darin beschrieben: Von der ersten Produktidee bis hin zur Marktbeobachtung nach der Inverkehrbringung. So erfahren die Leser alles, was sie bei der Entwicklung von Medizinprodukten berücksichtigen sollten. Die Perspektiven Risikomanagement, Usability und Klinische Bewertung beleuchten dabei die einzelnen Entwicklungsphasen und lassen keinen Aspekt unbedacht.

In meiner Herausgeber-Funktion betreue ich den Bereich Usability und bin verantwortlich für die Autoren aus diesem Gebiet. Aber bis zum ersten Beitrag war es ein langer Weg. Zunächst legten wir die Inhalte und die Struktur des Werkes fest. Und einen Titel benötigte das Werk auch. Erst danach begann meine eigentliche Herausgebertätigkeit: Ich musste geeignete Experten in der Branche ausfindig machen, diese über unser Vorhaben informieren und als Autoren gewinnen. Zu meiner großen Freude versendete meine hilfreiche Kollegin Silja zahlreiche Autorenpakete, da fast alle, die ich ansprach, sofort interessiert waren. Leider war es nicht allen Interessierten möglich einen Beitrag in so kurzer Zeit zu verfassen. Unser Zeitplan war sehr eng und außerdem war Urlaubszeit. Dennoch trafen im August die ersten Artikel bei mir ein, die ich zu lesen und zu redigieren begann. Die Beiträge übertrafen meine Erwartungen und ich kann sagen, dass unser Werk äußerst engagierte und fachlich fundierte Artikel bietet.

Am 17. und 18. September fanden wir uns zum finalen Redaktionsmeeting in der inzwischen nur allzu vertrauten Runde beim TÜV Media Verlag in Köln ein. In entspannter Atmosphäre besprachen wir zunächst den Designentwurf des Informationsposters, das dem Werk beigelegt wird. Zeitplan und Marketing-Aktionen von Seiten des Verlags wurden vorgestellt und eifrig diskutiert. Die Pizza zum Mittagessen wurde direkt in den Konferenzraum geliefert, sonst hätten wir das Programm wohl kaum geschafft. Schließlich wollten wir insbesondere den Artikeln unsere Zeit widmen.

Nach zwei erfolgreichen Arbeitstagen lässt sich sagen: Die Medica 2009 kann kommen und mit ihr der CE-Routenplaner.

Montag, 5. Oktober 2009

World Usability Day in München


Dieses Jahr dreht sich beim WUD in München alles um das Thema "Nachhaltigkeit".

In Fallbeispielen werden interessante Projekte vorgestellt, die aufzeigen, was Design und Usability zu einer nachhaltigen Welt beitragen können – oder wo Bedarf besteht, sich auszutauschen. Wichtige Anwendungsfelder sind hier beispielsweise Mobilität, Gebäudetechnik, Erneuerbare Energien, ressourcenschonendes Design und Engagement durch Web 2.0 Technologien.

Programm
  • Prof. Dominik Walcher (FH Salzburg): Marketing nachhaltiger gebrauchstauglicher Produkte
  • Philipp Quaet-Faslem (Siemens AG Corporate Technology): Green User Interface Design
  • Andreas Dossow (Berker GmbH & Co. KG): Nachhaltigkeit in der Gebäudeautomation
  • Roman Gebhard (Lunar Europe)
  • Clemens Lutsch (Microsoft)
  • Gabriel Sieben
  • Volker Gassner (Presse/New Media, Greenpeace e. V.): Vorstellung GreenAction Plattform: Web 2.0 und Engagement
  • Hans-Henning Brabänder (Gigaset Communications GmbH): Eco und Sustainable Design
Ort: Verkehrszentrum des Deutschen Museums, Theresienhöhe 14a, München

Zeit: 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr

Mehr Infos auf der Website zum WUD

User Interfaces mit Augmented Reality gestalten

Ende September war ich auf der Hausmesse bei einer der spannensten Firmen, die München zur Zeit zu bieten hat. Metaio hat sich voll und ganz auf das Thema "Augmented Reality" spezialisiert. Auf Deutsch heißt das soviel wie "Angereicherte Realität". Da werden virtuelle mit realen Informationen gemischt (daher auch die alternative Bezeichnung "Mixed Reality"). Die virtuellen Informationen können dabei direkt ins Sichtfeld (beispielsweise über eine Datenbrille) oder eben in ein Kamerabild eingeblendet werden. Eine wichtige Zielsetzung ist dabei, dass diese virtuellen Informationen lagerichtig zum realen Objekten eingeblendet werden. Beispiel: ich platziere ein Produkt vor meine Webcam und bekomme auf dem Bildschirm neben dem Produkt virtuelle Informationen angezeigt. Diese virtuellen Informationen wandern auch mit, wenn das Produkt vor der Kamera bewegt wird. Eindrucksvoll kann diese Funktionalität bei einer Lösung betrachtet werden, die metaio für Lego entwickelt hat. Hier hebt ein Kind den geschlossenen Lego-Baukasten vor eine Kamera und kann auf einem Bildschirm das fertige Legomodell bewundern (siehe Bild). Hierfür muss das reale Objekt getrackt werden (Tracking). Häufig werden hierfür Marker eingesetzt. Metaio hat allerdings eine Technologie für das markerlose Tracking entwickelt.

Für die Gestaltung von User Interfaces ist diese Technologie immer dann interessant, wenn neben Rechner und Display noch eine Kamera ins Spiel kommt. Viele PCs verfügen inzwischen über eine Webcam, aber auch ein Mobiltelefon mit Kamera ist ein potentielles Gerät für Augmented Reality. Metaio demonstrierte das Anwendungspotential mit einem Kartenspiel. Die Spielkarten wurden durch eine Webcam erfasst (siehe Bild). Am Bildschirm erwachen die Charaktere, die durch die Spielkarten symbolisiert werden, zum Leben. Wenn man die Karten näher zusammenschiebt, dann beginnen sie zu kämpfen. Zusatzkarten, die man dazulegt, können die Eigenschaften der Charaktere verändern, z.B. die Kampfkraft erhöhen.

Das Spiel ist ein schönes Beispiel, wie die Grenze zwischen realen und virtuellen Objekten verwischen. Anwendungen dazu gibt es bereits in der Werbung, beispielsweise für das Mini Cabrio. Hält man eine entsprechende Print-Werbung vor eine Webcam bekommt man ein 3D-Modell des Mini Cabrios auf dem Bildschirm, welches man dann durch drehen der Anzeige von allen Seiten betrachten kann. Erfreulicherweise gibt es inzwischen auch eine ganze Reihe von komfortablen Werkzeugen. Das Beispiel mit den Spielkarten wurde mit einem entsprechenden Workflow Authoring Tool von metaio entwickelt. Hier wird das Verhalten einfach grafisch mittels Funktionsbausteine programmiert.

Spannend wird der angekündigte Launch der Augmented Reality mobil Plattform Junaio. Dort können mittels Mobiltelefon und Kamera virtuelle Objekte in der realen Umwelt angezeigt und angelegt werden. Metaio behauptet, dass Junaio mehr als nur eine positionsbezogene (location-based) Multimedia-Darstellung ist. Durch den Einsatz von Augmented Reality soll sich die Orientierung des Benutzers wesentlich verbessern und die Interaktion einfacher, aber auch spannender werden. Nun bin ich gespannt.

Dienstag, 29. September 2009

World Usability Day 2009 Rhein-Ruhr in Düsseldorf: Programm ist jetzt verfügbar


Das Programm für den diesjährigen Word Usability Day der Region Rhein-Ruhr ist nun fertig gestellt (> http://worldusabilityday.de/groups/rhein-ruhr):

Regionale und überregionale Anbieter mit dem Themenschwerpunkt Usability (Gebrauchstauglichkeit), User Experience und Benutzerfreundlichkeit stellen dort in verständlicher Weise verschiedene Aspekte ihrer Arbeit und aktueller Entwicklungen vor.

Besonders freue ich mich als Mitveranstalter über die Vielzahl hochkarätiger Vorträge von Marktgrößen wie der SQS, ePlus und einer "Keynote" der Opera Software ASA. Da passt die User Interface Design GmbH als europäischer Branchenprimus natürlich auch gut hinein :)

Programm


  • 15:30 Registrierung
  • 16:00 Begrüßung
  • 16:15 Internet-Browser – Future and Accessibility
    Patrick Lauke, Opera
  • 17:00 Die Welt mit Kinderaugen sehen - UX und Usability im Internet
    Erik Winterberg, elements of art
  • 17:30 Immobilien in Internet
    Peter Marquardt, zB2
  • 18:00 Aus die Maus - Natural User Interfaces
    Ronald Hartwig, Maren Mäuselein, User Interface Design GmbH (UID)
  • 18:30 Pause
  • 19:15 Software-Engineering und/oder Usability-Engineering
    Markus Dahm, FH Düsseldorf
  • 19:45 Usability - Vom Solo zum Orchester
    Frank Simon, SQS
  • 20:15 CRM nutzerzentriert entwickelt
    Patrick Schumacher, E-Plus
  • 20:45 Ausklang

Termin und Anmeldung

Die Veranstaltung findet statt am 12.11.2009 an der FH Düsseldorf. (> Anreise)

Die Teilnahme ist natürlich kostenfrei, aber um die Raumsituation gut planen zu können, freuen wir uns über eine rechtzeitige Anmeldung (> Anmeldung).

Organisationsteam (> Kontakt)

Aktuelles

Tipp: Falls sie nicht aus Bonn, Köln, Düsseldorf, Essen, Bochum, Gelsenkirchen, Duisburg, Dortmund, Münster oder Umgebung kommen :)

Sollte Ihnen die Anreise nach Düsseldorf zu weit sein, schauen sie doch unter http://www.worldusabilityday.de/ einmal nach, ob nicht auch in Ihrer Nähe ein World Usability Day ("WUD") stattfindet. Wie wäre es Stuttgart wo über 20 Vorträge angeboten werden?

Dienstag, 1. September 2009

World Usability Day 2009 Rhein-Ruhr in Düsseldorf: Call for Participation


Auch in diesem Jahr findet in Düsseldorf am 12. November der World Usability Day für die Region Rhein-Ruhr statt. Im Fachbereich Medien der FH Düsseldorf werden in aktuelle Entwicklungen, Praxisberichte und Anregungen vorgestellt und diskutiert.

Anmeldung und Teilnahme

Die Teilnahme kostet nichts, dank der Unterstützung mehrerer Sponsoren. Zur Planung des Catering melden Sie sich bitte an bei: markus.dahm@fh-duesseldorf.de

Aufruf zur Mitarbeit (Call for Participation)

Es werden noch Vorträge rund um die Themen Usabililty, User Experience, Barrierefreiheit gesucht.

Vorträge

Gesucht werden Vorträge rund um die Themen Usabililty, User Experience, Barrierefreiheit. Ziel ist es, den Besuchern die Bandbreite der genannten Themen in der Praxis aufzuzeigen (Problemstellungen, Methoden, Lösungen).

Für jeden Beitrag stehen ca. 30 Minuten inklusive Diskussion zur Verfügung. Auf Eigenwerbung sollte, abgesehen von einer sehr kurzen Vorstellung, zugunsten fachlicher Inhalte verzichtet werden.

Einreichungen für Vorträge bitte mit einer kurzen Beschreibung des Inhalts und einer kurzen Biografie per E-Mail an rhein-ruhr@worldusabilityday.de.

Einreichungsfrist ist der 24. September 2009. Die Auswahl der Beiträge erfolgt durch das weiter unten genannte Organisationsteam.

Sponsoring

Sponsoring ist möglich. Die Logos der Sponsoren erscheinen auf der Webseite http://worldusabilityday.de/groups/rhein-ruhr und auf dem Poster zur Veranstaltung.

Kontakt

• Fragen zum Sponsoring und zur lokalen Organisation beantwortet Prof. Dr.-Ing. Markus Dahm von der FH Düsseldorf (markus.dahm@fh-duesseldorf.de).
• Einreichungen für Vorträge und Workshops bitte per E-Mail an rhein-ruhr@worldusabilityday.de


Organisationsteam

• Prof. Dr. Markus Dahm, FH Düsseldorf
• Oliver Fleischmann, SEW Eurodrive
• Dr. Ronald Hartwig, User Interface Design GmbH
• Maxx Hilberer, monozellen
• Maren Mäuselein, User Interface Design GmbH
• Dr. Frank Simon, SQS
• Kai Strieder, Pixelboxx GmbH

Samstag, 29. August 2009

Apple iPhone - Dem Kultobjekt auf der Spur

Wie attraktiv nehmen die Nutzer das iPhone wirklich wahr?
Um diese Frage zu beantworten haben wir bei UID auf http://www.attrakdiff.de/ eine Studie zum Apple iPhone durchgeführt. 120 iPhone-Besitzer bewerteten das iPhone mit Hilfe des AttrakDiff. Zusätzlich wurden positive und negative Aspekte sowie die Lieblings-Anwendungen der Nutzer erfragt.

Das Ergebnis ist eindeutig: Egal ob jung oder alt, Frau oder Mann, neuer oder erfahrener Nutzer – die Studienteilnehmer empfinden das iPhone als sehr attraktiv und begehrenswert. Es ist ein nützliches und praktisches Produkt, das mit seiner spannenden Bedienung gleichzeitig Lust auf die Nutzung macht.

Die Nutzer schätzen darüber hinaus die vielfältigen Funktionen des iPhones, denn es bietet Telefon, Kamera, iPod und Internet in einem Gerät. Darüber hinaus ermöglicht die große Auswahl an Apps eine individuelle und abwechslungsreiche Gestaltung des Multifunktionsgeräts. Das motiviert zur Nutzung und steigert die Identifikation mit dem interaktiven Produkt.

Aber auch das iPhone ist nicht perfekt: Jeder fünfte Studienteilnehmer kritisiert das Fehlen gängiger Funktionen. Der Datenaustausch über Bluetooth ist beim iPhone nur eingeschränkt möglich. Mit der kurzen Akkulaufzeit, der Vertragsbindung und den hohen Kosten bei Tarifen und Zubehör sind die Teilnehmer ebenfalls unzufrieden.

Interessante Antworten lieferte die Frage nach den Lieblings-Anwendungen, den iPhone Apps. Überraschend beliebt sind Applikationen zur Organisation des Alltags. Kalender, Stadt- und Fahrpläne und E-Mail-Anwendungen sind wichtiger als Apps für soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook oder Skype.

Unser Fazit: Die innovative Bedienung des iPhones hat den Alltagstest bestanden. Die Studienteilnehmer bescheinigen dem iPhone eine sehr positive User Experience.
Mehr Infos zur Studie gibt es bei UID.

Montag, 17. August 2009

MS Surface in der Praxis: Per Fingertipp durch die Surface-Galaxis

Die außergewöhnliche Bedienung des Surface zieht Besucher wirklich an. Berührungsängste gab es bisher keine. Unsere Gäste fanden schnell Zugang zur Bedienung des Surface. Aber wie sieht diese eigentlich genau aus? Hier eine kurze Einführung für alle, die noch keine Gelegenheit hatten mit dem Surface – im wahrsten Sinne des Wortes – in Berührung zu kommen.

Durch das Menü des Surface werde ich als Benutzer per Launcher geführt: In der Mitte des Screens bewegt sich eine Art Diastreifen, der die Anwendungen als Preview zeigt. Sobald ich ein Preview auswähle, erscheint dieser vergrößert und erklärt mit einem Textfeld die ausgewählte Applikation genauer. Auswählen kann ich zum Beispiel ein interaktives Puzzle, dessen Motive sich bewegen. Das klassische Puzzeln erlebt dadurch eine neue Faszination. Oder ich wähle eines der Spiele wie Schach oder Dame. Unser Lieblingsspiel ist "Tiles" bei dem sechs Spieler gegeneinander spielen und "Raketen" abschiessen indem man drei gleichfarbige Klötze in eine Reihe bringt. Gemeinsames Interagieren als Spaßfaktor. Ebenfalls gut gelöst ist der MSDN NewsReader. Die Nachrichten sind auf einer Kugel angeordnet. Auf einem Ring um die Kugel befindet sich eine Auswahl der verfügbaren Kategorien. Sobald man den Ring berührt flutscht die Auswahl an die entsprechende Stelle auf dem Ring - 360 Grad Interaktion live. Schade dass die News nur bis Ende des Jahres freigeschaltet sind.

Geöffnete Anwendungen schließt man einfach indem man einen der vier Eckpunkte des Bildschirm berührt.

Eine schnelle Möglichkeit zu einer Anwendung zu wechseln geht über Tags. Ich lege ein Objekt mit einem entsprechenden Tag auf den Tisch und sobald das Tag erkannt wurde wird die entsprechende Anwendung angezeigt. Ich muss nur noch die Anwendung anwählen, wie hier auf dem Bild das UID - Portfolio.


Bei jeder Vorführung des Surface, waren unsere Besucher besonders vom „Attract Mode“ fasziniert. Der Tisch schimmert in diesem Modus wie eine ruhige Wasseroberfläche und reagiert entsprechend auf Kontakte: Berührungen lösen auf der simulierten Wasseroberfläche Wellenbewegungen aus. Hohe Wellen kann ich jedoch nicht schlagen. Die Oberfläche reagiert nur auf die Art der Berührung, nicht auf die Intensität.
Seit der ersten Inbetriebnahme des Surface in meinem Büro ist einiges passiert. Und inzwischen haben wir auch die erste Aktualisierung des Surface-Betriebssystems aufgespielt: Das Service Pack 1. Das Service Pack bietet einige Verbesserungen des User Interfaces. Es gibt Erweiterungen und Verfeinerung der visuellen Rückmeldungen. Berührungen zeigen einen leichten Wellenkranz und der Finger hinterläßt eine Art Kondensstreifen wenn ich über den Tisch fahre. Feedback das dem Nutzer hilft. Außerdem steht dem Entwickler ein Kontingent von 128 Tag-Identitäten zur Verfügung. Und noch eine letzte Neuigkeit: Unser Surface-Tisch besitzt inzwischen einen eigenen fahrbaren Untersatz. Das erleichtert nicht nur den Transport, sondern auch die Bedienung, da wir und unsere Gäste nun stehen können.

Samstag, 18. Juli 2009

Usability-Praxis: Austausch im Dialog - die Mensch-Maschine-Initiative

Die Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen (MMI) für Maschinensteuerungen ist eine besondere Herausforderung. Die User Interface Design GmbH (UID) hat in Gesprächen mit vielen meist mittelständischen Unternehmen aus dem Maschinenbau festgestellt, dass der Erfahrungsaustausch zwischen MMI-Experten hier besonders stark nachgefragt ist.
Aus diesem Grund hat UID beschlossen, eine Austauschplattform zu entwickeln und als Gastgeber bzw. Moderator für eine Diskussionsrunde zu fungieren. Am 18. Juni fand diese Diskussionsrunde statt, UID hat zum "Austausch zum Dialog: Initiative Mensch-Maschine-Schnittstelle" nach Ludwigsburg eingeladen. Gekommen sind MMI-Experten von TRUMPF, Zeiss, Homag, MAG Hüller Hille, Jetter, manroland, Stoll, Giesecke & Devrient und vom VDMA.
Die Themen haben die Gäste bestimmt und zum Diskutieren gab es einiges. Sehr ausgiebig wurde die Frage der Standardisierung der Mensch-Maschine-Schnittstelle für Maschinen erörtert. Eine Standardisierung hätte fraglos viele Vorteile für die Anbieter und würde die Kosten für die Software-Entwicklung erheblich reduzieren. Die Teilnehmer haben sich ausgetauscht, wie man einen MMI-Standard auf den Weg bringen und Synergien nutzen könnte.
Spannend war auch die Frage nach der Zukunft der MMI. Welche neuen Ein- und Ausgabegeräte entwickeln sich? Wie könnte man diese für die Maschinensteuerung nutzen? Hier wurde ein Informationsaustausch zwischen den Teilnehmern vereinbart.
Weitere Themen waren die Suche nach Argumentationshilfen, Austausch über Tools und Entwicklungsprozesse und spezielle Gestaltungsfragen. Ein kurzweiliger Tag war schnell vorbei und die Beteiligten waren sich einig, dass der "Austausch im Dialog" fortgesetzt werden muss, um einige Themen konkreter anzugehen.

Montag, 6. Juli 2009

Bananability: Usability von Obst und Gemüse

Wie man die Gebrauchstauglichkeit von Obst pitcht wird hier eindrucksvoll gezeigt.
Viel Spaß ;-)

Samstag, 27. Juni 2009

MS Surface in der Praxis: Surface als Besuchermagnet auf der Internet World 2009

Die Internet World ist mit 3.000 Messebesuchern der Branchentreff für Web Professionals. 150 Aussteller und 120 hochkarätige Referenten stellten am 23. und 24. Juni in München die neuesten Internettrends vor. Eine optimale Gelegenheit für UID den Microsoft Surface das erste Mal einem großen Publikum zu präsentieren.
Auf der Messe war unser Surface der Blickfang: Viele Besucher hatten schon von der Innovation aus dem Haus Microsoft gehört oder gelesen. Am UID-Stand erlebten sie ihn dann erstmals live und waren begeistert. Aussprüche wie „So was in unserem Confi, dass wäre doch toll“ hörten wir an diesen Tagen mehr als einmal. Einige Besucher waren so fasziniert, dass sie unseren Stand gleich mehrfach besuchten.
Anfassen war dabei nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht. Die Messebesucher tobten sich an den verschiedenen Anwendungen aus. Viele wollten aber auch mehr erfahren: Wie funktioniert der Tisch? Was kostet er? Welche Projekte kann man damit realisieren?
Dass der Surface nicht nur eine nette Spielerei ist, sondern auch im Unternehmensalltag zum Einsatz kommen kann, zeigte unsere erste selbstentwickelte Applikation: In unserer interaktiven Firmenpräsentation konnten sich die Messebesucher UID-Projektbeispiele ansehen. Die per Handfläche scrollbaren Bilder und per Gesten vergrößer- und drehbaren Fenster sorgen für allgemeine Begeisterung.
Unser Eindruck von den beiden Messetagen: Die Besucher waren von dem Surface und unserer eigenen Applikation begeistert. Wir wollten es aber genau wissen. Deshalb haben wir unter den Messebesuchern, die den Surface ausprobierten, eine Umfrage über seine Bedienbarkeit und die User Experience gestartet. Auf die Ergebnisse sind wir sehr gespannt.
Auch das Wetter hatte mitgespielt. Unsere Befürchtung: Die durch das gläserne Messedach fallenden Sonnenstrahlen in Kombination mit den Messescheinwerfern könnten ein zu helles Licht erzeugen. Die Gesten, die auf dem Tisch ausgeführt werden, wären dann für die Infra-Rot-Kameras des Surface nur noch schwer erkennbar. Deshalb mit in unserem Gepäck: Ein Sonnenschirm. Dank dunkler Wolken und Dauerregen musste der jedoch nicht zum Einsatz kommen.
Alles in allem war es ein für uns sehr erfolgreicher Messeauftritt und wir freuen uns schon, auf weitere spannende Einsätze des Surface in der Praxis.

Dienstag, 23. Juni 2009

MS Surface in der Praxis: Präsentation des Surface auf dem IT-Brunch in Waiblingen

Unter dem Motto "Digital Lifestyle – wie digitale Technik unser Leben verändert" fand am 18. Juni der IT-Brunch in Waiblingen statt. http://www.it-brunch.net/. Selbstverständlich wollten wir mit unserem Surface-Tisch bei diesem Thema nicht fehlen.

Morgens um sieben machen wir uns von UID (http://www.uid.com/) mit dem 90-Kilo-Tisch im Gepäck auf den Weg nach Waiblingen.


Nach einem einführenden Vortrag von mir zum Surface vor den über hundert Gästen, haben die Besucher die Möglichkeit den Surface hautnah auszuprobieren. Sehr interessiert drängen sie sich um den Tisch, so dass ich selbst gar nicht mehr an den Tisch komme. Viele haben sich schon im Vorfeld ausführlich über den Surface informiert und wollen ihn nun „Live“ erleben.


Fasziniert berühren die Besucher die Oberfläche und probieren eine Applikation nach der anderen aus. Man setzt Puzzle zusammen, spielt Schach und malt kleine Gemälde. UID stellt außerdem zum ersten Mal ihre selbstentwickelte Anwendung vor: Eine interaktive Firmenpräsentation. So können wir eindrucksvoll demonstrieren, dass der Tisch Visitenkarten, die mit Tags versehen sind, erkennt und wie die dargestellten Projektbeispiele nach Branchen gefiltert werden können.


Das Interesse am Tisch ist überwältigend. Die Besucher wollen alles über den Surface erfahren: Technische Hintergründe, mögliche Einsatzchancen, Kosten, wie programmiert man „neue Berührungen“? Um nur einige der Fragen zu nennen, die mir und meinen Kollegen gestellt werden. Bis zum Mittag diskutieren wir über die Anziehungskraft des MS Surface und fachsimpeln über die neue Form der User Experience.

Die Feuerprobe hat unser Surface-Tisch bestanden, jetzt geht am 23. und 24. Juni auf die Internet World nach München.

Mittwoch, 17. Juni 2009

AttrakDiff – Die Attraktivität des iPhones beurteilen...

Auf http://www.attrakdiff.de/ führen wir eine Studie zum Apple iPhone durch.
Uns interessiert, wie Sie als Nutzer das iPhone erleben? Geben Sie Ihre Beurteilung der Attraktivität des iPhones unter http://eval.attrakdiff.de/attrakdiff.php?id=e0ff7472154eacf27f35eb0838fd5f68&step=1&lang=de ab und gewinnen Sie vielleicht einen von fünf Buchgutscheinen im Wert von je 20 Euro.

Der Fragebogen AttrakDiff misst und bewertet das Nutzungserlebnis interaktiver Produkte. Mit Hilfe des AttrakDiff können Anwender interaktive Produkte schnell und einfach beurteilen. Die Ergebnisse zeigen, wie attraktiv das getestete Produkt im Hinblick auf Bedienbarkeit und Aussehen ist. AttrakDiff erfragt dabei, wie die Nutzer das Produkt wahrnehmen, wie interessant und innovativ das Produkt ist und wie stark die Nutzer sich mit dem Produkt identifizieren. Ziel ist es, die subjektive Qualität, die das Produkt für den Nutzer hat, zu erfassen. AttrakDiff ist ein kostenfreier Service der User Interface Design GmbH (UID).

Getestet wird mit Hilfe eines semantischen Differenzials: 28 Adjektivpaaren bilden dabei einen Gegensatz (z.B. "verwirrend - übersichtlich", "außergewöhnlich - üblich", "gut - schlecht"). Zwischen den gegensätzlichen Adjektiven sind sieben Abstufungen möglich. Das Ergebnis zeigt, wie begehrenswert das Produkt für den Kunden ist und wo Optimierungsbedarf besteht. Vergleiche mit ähnlichen Produkten sind ebenfalls möglich. Auf diese Weise ermöglicht AttrakDiff eine Positionierung von Produkten in Bezug auf Nutzen und Attraktivität.

Stats