Donnerstag, 15. März 2012

Neue Internet-Sinus-Milieus

Um der rasanten Entwicklung des Internets und dem wachsenden Einfluss auf die Gesellschaft gerecht zu werden, veröffentlichte das Sinus-Institut im Auftrag des Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) neue Sinus-Milieus. Während sich die bisherige Milieu-Studie mit der Auffassung der deutschen Bevölkerung zu Familie, Freizeit, Arbeit und Konsum auseinandersetzte, stand jetzt die Internetnutzung im Fokus. Die Studie zeigt die verschiedenen Verhaltensmuster und Internet-Präferenzen der Milieus auf und unterscheidet drei Hauptgruppen: Digital Natives, Digital Immigrants und Digital Outsiders.

Die Digital Natives sind sehr junge, erlebnisorientierte und selbstbewusste Nutzer des Internets. Sie suchen Abwechslung zu ihrem Alltag und nutzen Social Networks aktiv. Die Digital Immigrants hingegen sind eher zurückhaltend im Netz. Für sie ist das Internet nur ein Mittel zum Zweck. Social Network ist für sie kein Fremdwort, aber im Familienleben unerwünscht. Die Digital Outsiders streben nach Harmonie in der Familie und fühlen sich hilflos in der digitalen Welt des Internets. Sie suchen meist Ausreden, nicht online zu sein und sehen im World Wide Web keine Vorteile. Für sie ist es unverständlich, was die Enkel im Internet treiben und wie die „Post“ in Sekunden um die Welt gehen kann.

Wir können versuchen, die vorliegenden Daten qualitativ mit den für die zielgruppenspezifische User-Experience entscheidenden Be-Goals zu verknüpfen. Be Goals stellen als psychologische Grundbedürfnisse die Wünsche, Vorstellungen und Sehnsüchte des Menschen dar. Die Sinus Studien nutzen zwar andere Erhebungsmethoden, sie beschreiben als Resultat aber auch Einstellungen, Werte und Wünsche der Zielgruppen.
So wünscht sich der Digital Outsider beispielsweise Sicherheit und Ordnung im Internet. Das Be-Goal „Sicherheit und Ordnung“ kann man ganz pragmatisch dem Milieu ordnungsfordernder Internet-Laie zuordnen. Dem Milieu der unbekümmerten Hedonisten sind andererseits die Be-Goals „Stimulation“ und „Selbstverwirklichung“ zuzuordnen, da Kommunikation und Social Networking fester Bestandteil ihres Alltags sind.
Indem User-Experience-Experten die neuen Internet-Milieus mit den Be-Goals verknüpfen, schaffen sie eine neue Ebene der User-Experience-Evaluation: User Experience wird dann nicht mehr nur als „schön“ bewertet, sondern ermöglicht durch die zielgruppenspezifische Ausrichtung die maximale Erfüllung der jeweiligen Be-Goals der Zielgruppe sowie deren Überprüfung mit der Valenzmethode.

Autor: Malte Krökel
Ihr Ansprechpartner für nähere Informationen: Tobias Limbach, Team Manager User Experience Consulting bei der User Interface Design GmbH (UID), tobias.limbach@uid.com

Mittwoch, 15. Februar 2012

embedded world 2012 | Außergewöhnliche Embedded Systems gestalten


Mit Embedded Systems die Sinne ansprechen? Was ungewöhnlich klingt, bietet Chancen für Hersteller und Nutzer. Vom 28. Februar bis 1. März 2012 zeigt die User Interface Design GmbH (UID) auf der Messe embedded world in Nürnberg, welches Potenzial in der Gestaltung der Bedienoberflächen von Embedded Systems liegt.

Die ganze Bandbreite der Bedienung für Embedded Systems steht zum Ausprobieren bereit. Besucher können an Hand der neuen App von Vorwerk erleben, wie Design und Usability ein optimales Bedienerlebnis ermöglichen. Außerdem dabei: der Kaffeevollautomat GIGA 5 von JURA und die medizinische Körperwaage seca mBCA 515. Beide Produkte gestaltete UID nutzerzentriert, um eine herausragende User Experience zu erreichen.

Mehr auf der UID-Veranstaltungsseite zur Embedded World

Donnerstag, 29. September 2011

Aufruf zur Mitgestaltung: World Usability Day (Region Metropole Ruhr) in Mülheim am 10. November 2011

Aufruf zur Mitgestaltung (Call for Participation; CfP)

Mit Ihrem modernen Multimedia Smartphone Device können Sie telefonieren, smsen, surfen, fotografieren, zum Ziel navigieren, Filme sehen, Musik hören und alle angry birds-Rekorde brechen.
Theoretisch. Denn Sie scheitern schon beim Entriegeln der Multi-Touch-Tastatur.

Bei technischen Geräten scheint es sich im Allgemeinen so zu verhalten: Je komplexer ihr Funktionsumfang, desto schwieriger die Bedienung. Doch wie lässt sich die Balance zwischen technischer Komplexität und einfacher Bedienung herstellen? Was macht ein Gerät benutzerfreundlich? Und wie wird Gebrauchstauglichkeit in der Praxis verwirklicht?

Diesem Thema geht der World Usability Day Rhein / Ruhr auf den Grund, der dieses Mal in der Games Factory Ruhr (GFR) stattfindet:

10. November 2011
Mülheim/Ruhr

Organisiert wird die Veranstaltung von der Universität Duisburg-Essen, der User Interface Design GmbH und der Games Initiative Ruhr. Im Rahmen des 7. World Usability Days steht an diesem Tag weltweit die Benutzerfreundlichkeit von Software, Websites, Hardware, Mobiltelefonen und vielen anderen technischen Produkten im Mittelpunkt (siehe auch www.worldusabilityday.org (international) und www.worldusabilityday.de).

Die kostenlose Veranstaltung richtet sich an Usability-Profis aus Industrie und Forschung sowie an fachlich Interessierte. Neben Vorträgen ist auch eine Ausstellung der beteiligten Firmen geplant.

Vorträge und Mitstreiter gesucht

Wir suchen noch Mitstreiter, die den World Usability Day Rhein/Ruhr aktiv mit gestalten wollen. Dabei sind in erster Linie helfende Hände für organisatorische Aufgaben gesucht. Außerdem sollen interessante Vorträge und hochkarätige Referenten gewonnen werden. Natürlich nehmen wir auch Sponsoren-Anfragen und Beitragsvorschläge entgegen.
Meldungen für Mitarbeit, Beiträge oder Sponsoring bitte bis zum 14.10.2011 an: stefanie.waschk@games-ruhr.com bzw. matthias.klauser@uni-due.de

Donnerstag, 14. Juli 2011

Wissen, was im Social Web gezwitschert wird – WHAT'S UP?! von UID visualisiert die Kommunikation in Twitter


Als Prinz William und Kate im April 2011 vor den Altar traten, wurde dieses Ereignis einige Tage in Twitter heiß diskutiert. Damit war die royale Hochzeit auch als Top-Thema in WHAT'S UP?! zu finden. Denn die Silverlight-Anwendung von UID visualisiert die Kommunikation in Twitter und spiegelt damit den Zeitgeist im Social Web wider. Interessierte können WHAT'S UP?! ab sofort unter whatsup.uid.com ausprobieren.

Mit WHAT'S UP?! haben Nutzer mit einem Klick im Blick, worüber sich Twitterer austauschen. Dabei werden die Themen, über die am häufigsten getwittert wurde, als schwarze Kreise dargestellt. Die Größe der Kreise und die Positionierung auf dem Screen ist abhängig von der Popularität und Langlebigkeit des Themas.
Spielerisch kann der Nutzer sich so auf die Suche nach aktuellen Gesprächsthemen begeben. Der besondere Reiz dabei: Der Nutzer ist immer am Puls der Zeit. Er erfährt beispielsweise, was die Twitter-Community weltweit bewegt. Oder er stößt bei seiner Suche auf ihm unbekannte Themen, die er ohne WHAT'S UP?! nicht kennengelernt hätte.

Ob Stunden, Tage oder Monate – über eine Zeitleiste kann der Nutzer die Zeitspanne der Suchanfrage individuell konfigurieren. So sieht er, wie sich die Popularität eines Themas im Lauf der Zeit verändert. Wer mehr über die dargestellten Themen erfahren will, folgt einfach den angebotenen Links zu Wikipedia, Twitter oder Google.

Umgesetzt haben die Software Engineers von UID die Rich-Internet-Anwendung mit Microsoft Silverlight. Der Grund für diese Entscheidung: Das Plug-In Silverlight erleichtert die Visualisierung und Animation komplexer Internetdaten.

Montag, 18. April 2011

Fernsehreife Leistung – UID auf der Internet World 2011

Wie man mit User Experience im Web punktet, zeigte UID am 12. und 13. April 2011 auf der Internet World in München. Mit dem Multitouch-Tisch Surface und zwei eigen entwickelten Anwendungen sorgten wir für ein Messehighlight, um das auch der TV-Sender n-tv nicht herum kam.

Mit 170 Ausstellern, 120 Referenten und rund 5.000 Besuchern ist die Internet World Fachmesse & Kongress der Branchentreff für Web Professionals. An unserem Stand machten wir das Thema User Experience erfahrbar: Ob das Online-Medienarchiv femory, die Website des Versicherers HUK24 oder das Webportal ista – wir präsentierten Web-Anwendungen, die Nutzer durch eine einfache Bedienung und ein attraktives Design begeistern.

Der Multitouch-Tisch Surface und unser UID Portfolio waren auch dieses Jahr wieder ein echter Blickfang: Die neuen Interaktionsmöglichkeiten des Surface sorgten für staunende und begeisterte Gesichter. Mit dem UID Portfolio informierten sich die Besucher per Fingertipp interaktiv und multimedial über unsere Web-Projekte. Eine weitere Surface-Anwendung schaffte sogar den Sprung ins Fernsehen: Der Nachrichtensender n-tv präsentierte als ein Messehighlight eine Info-Anwendung, die UID für einen Energiekonzern gestaltete.

Dass der Surface mehr als nur eine nette Spielerei ist, zeigten unsere Gespräche mit den Messebesuchern. Inspiriert durch die beiden Surface-Anwendungen von UID entwickelten sie viele Ideen fürs eigene Unternehmen – von der Informations- und Verkaufsanwendung im Einzelhandel bis hin zum Einsatz bei Kundengesprächen in der Immobilienbranche.

Mehr in der UID-Pressemeldung zur Internet World


Samstag, 30. Oktober 2010

World Usability Day 2010 in Dortmund

Mehr Spaß an Technik! Einladung zum Ausprobieren und Erleben beim ersten World Usability Day der „Metropole Ruhr“

Die Kaffeemaschine reagiert auf Zuruf, die Funktionen des neuen Mobiltelefons erklären sich von selbst, und noch nie war es so einfach, einen HD-Receiver zu bedienen. Eine Utopie? Nein, denn Technik sollte das Leben nicht komplizierter machen, sondern leichter – finden jedenfalls Experten für Benutzerfreundlichkeit (Usability). Dass dies möglich ist, beweisen sie beim
beim „World Usability Day“, dem weltweiten Tag der Benutzerfreundlichkeit. Er findet am 11. November 2010 zum ersten Mal in Dortmund statt. Die kostenlose Veranstaltung beginnt um 17 Uhr in den Räumen der Deutschen Arbeitsschutzausstellung (DASA). Ziel der Veranstaltung ist, das öffentliche Bewusstsein für benutzerfreundliche Anwendungen und Produkte zu fördern.

Unternehmen und Institutionen aus der Region zeigen, wie sie mit ihren Ideen dafür sorgen, dass Technik einfach benutzbar wird. Vorgestellt wird Technik, wie sie im Alltag vorkommt, und spezielle Anwendungen für bestimmte Benutzergruppen. Innovative Spiele-Interfaces, Eyetracking und ein per Touch bedienbarer Surface-Tisch laden zum Ausprobieren ein. Außerdem werden spannende Vorträge von und für Profis, aber auch für interessierte Laien angeboten. Themen wie der tägliche Kampf mit der Technik im Alltag oder im Beruf, zukünftige Entwicklungen im Bereich Usability oder die verschiedenen Testmethoden, mit denen Usability-Fachkräfte arbeiten, stehen im Mittelpunkt. Zu guter Letzt bietet der World Usability Day auch die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen.

Kooperationspartner für den World Usability Day der Region „Metropole Ruhr“ sind die

Ort/Zeit

Donnerstag 11.11.2010 ab 16:00 Uhr in der Deutschen Arbeitsschutzausstellung
(www.dasa-dortmund.de) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (www.baua.de)

Programm

  • 17:15 - 17:45: Eröffnung - "Die BAuA und Usability: Gestaltung menschengerechter Arbeit" - Dr. Lars Adolph - Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
  • 17:45 - 18:05: "15.000 Screens und kein User - Vom Host zum User-Centered Design." - David Jacken - GAD eG
  • 18:05 - 18:25: "Schöne neue (alte) 3D-Welt: Usability von stereoskopischen Anzeigen" - Dr. Gerhard Rinkenauer - Institut für Arbeitsforschung an der Universität Dortmund
  • 18:25 - 18:45: "Alt gegen Jung? Usability und Altersgruppen" - Kathrin Scherlebeck - User Interface Design GmbH

  • 18:45 - 19:30 - PAUSE -

  • 19:30 - 20:00: "Intuitiv interagieren: Zukünftige Entwicklungen in der Mensch-Technik-Interaktion" - Prof. Dr. Jürgen Ziegler - Universität Duisburg Essen
  • 20:00 - 20:20: "Was bringt Zertifizierung? Anleitung und Motivation zu mehr Usability in Softwareprodukten" - Robert Baggen - TÜV Informationstechnik GmbH
  • 20:20 - 20:40: "Eye-Tracking: Anwendung, Möglichkeiten und Grenzen" - Prof. Dr. Andrea Kienle - Fachhochschule Dortmund
  • 20:40 - 21:00: "Miteinander zwitschern - Usability in Sozialen Netzwerken" - Volker Mattik - Technische Universität Dortmund

Rahmenprogramm

  • 16:00 – 17:00: Kostenlose Führung durch die DASA (Nur nach vorheriger Anmeldung!)
  • 17:00 – 21:00: Ausstellung
  1. ErgoViz - Ergonomische 3D-Visualisierung Institut für Arbeitsforschung an der Universität Dortmund
  2. Natural User Interfaces - User Interface Design GmbH
  3. Eyetracking - Fachhochschule Dortmund + Tobii Technology
  4. Interaktives Spiel - Universität Duisburg Essen

Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenlos.

Da bereits 50 der 80 vorhandenen Plätze vergeben sind, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung über die Website (http://worldusabilityday.de/groups/metropole-ruhr bzw. direkt unter https://cx-services.com/htx2/wud2010.php?page=start).

Sponsoren

Mehr Informationen unter http://worldusabilityday.de/groups/metropole-ruhr

Montag, 6. September 2010

Workshop "Usability von Geschäftsanwendungen" (22. September 2010) in Leipzig



Im Rahmen einer allgemeinen Vortragsserie gibt es am 22.9.2010 einen Workshop zum Thema Usability und Enterprise-Software.


Dabei sind folgende Vorträge geplant:
  • »Usability Engineering in mobilen Anwendungen«
    Prof. Dr. Thomas Ritz („mobile media and communication lab“ der Fachhochschule Aachen)
  • »›Da achten wir schon drauf?‹ - Den Mehrwert von Usability-Engineering im eigenen Haus erfolgreich kommunizieren«
    Thomas Geis (ProContext Consulting GmbH)
  • »Pragmatisches Usability Engineering in der Praxis am Beispiel ›Bau einer erfolgreichen elektronischen Akte für gesetzliche Unfallversicherer‹«
    Dr. Ronald Hartwig (User Interface Design GmbH)
  • »Gemeinsam sprinten - Usability Engineering in der agilen Anwendungsentwicklung mit Scrum«
    Ursula Meseberg (microTOOL GmbH)
Weitere Informationen beim Veranstalter softwareforen.de

Donnerstag, 8. Juli 2010

Benutzerzentriertes Gestalten ist preiswürdig


Alle zwei Jahre vergibt das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg den Preis "Dienstleister des Jahres" - 2010 zum sechstem Mal. Bei dieser Preisverleihung ist es der User Interface Design GmbH (UID) gelungen, die Jury von der Relevanz des benutzerzentrierten Gestaltens zu überzeugen. Schon bei der Jurypräsentation haben wir gemerkt, dass interessierte Fragen gestellt wurde. Das Thema geht einfach jeden an. Auch bei der Preisverleihung klopften die Anwesenden uns immer wieder auf die Schulter und betonten, wie wichtig unsere Arbeit ist.
Der Preis ist für uns ein gutes Zeichen. Denn das Wirtschaftsministerium zeichnet damit ganz unterschiedliche Arten von Dienstleistungen aus: Handwerker, Logistikunternehmen, Hotels oder Gesundheits- und Pflegedienstleister. Nun stellt der Preis auch mal die Dienstleistung rund um das User Interface in den Mittelpunkt.
Wir sind sehr stolz!
Mehr in der UID-Pressemeldung

Bildquelle: Joachim E. Röttgers, Graffiti/Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

Mittwoch, 2. Juni 2010

UPA 2010 in München: UID Vortrag zu Produktentwicklung mit demenziell Erkrankten

Vom 24. bis 28. Mai fand die Usability Professionals Association (UPA) Konferenz in München statt. Mitarbeiter der User Interface Design GmbH (UID) waren mit mehreren Vorträgen und Postern vertreten (UID Pressemeldung).


Unter anderem hielt Lenja Sorokin, Usability Engineer bei UID München einen Vortrag über die benutzerzentrierte Gestaltung von Ambient Assisted Living Technologien für dementiell Erkrankte. Helga Rohra, bei der selbst eine Demenz diagnostiziert wurde, folgte der Einladung von UID und eröffnete den Vortrag mit der Bitte, demenziell Erkrankte sowohl in die qualitative Forschung als auch der Produktentwicklung gleichberechtigt mit einzubeziehen. Das Motto „Nichts über uns - ohne uns“, das die vollständige Beteiligung der Betroffenen betont, ist besonders wichtig in der Produktgestaltung. Auch Lenja Sorokin ist von der Notwendigkeit überzeugt, dementiell Erkrankte am gesamten Gestaltungsprozess zu beteiligen. Sie hat deshalb die Forschungsmethoden beschrieben, die in ihrer aktuellen qualitativen Studie mit dementiell Erkrankten und ihrem Umfeld (z.B. pflegende Angehörige, Betreuer) zum Einsatz kommen. Die daraus erfahrenen Herausforderungen und gewonnenen Erkenntnissen übermittelte Frau Sorokin ebenfalls den interessierten Zuhörern.

Diese Studie ist Teil des internationalen Forschungsprojektes „Connected Care for Elderly Persons Suffering from Dementia”, kurz CCE. Ziel ist es, Produkte zu entwickeln, die dementiell Erkrankte unterstützen, um in ihrem eigenen Zuhause länger selbständig zu wohnen. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf der Projekt-Website. Weitere Informationen über die UPA 2010 Konferenz finden Sie unter folgendem Link: https://www.usabilityprofessionals.org/conference/2010/index.new.html

Mittwoch, 19. Mai 2010

InnoComp 10 - die Hausmesse von Rohde & Schwarz

Ein dickes Lob an die UID-Designer und Softwerker! Mal wieder war das preisgekrönte UID-Portfolio präsentiert auf dem Surface-Tisch der Hingucker. Gestern auf der InnoComp 2010, der Hausmesse von Rohde & Schwarz in München konnten die Mitarbeiter des Messtechnikspezialisten das Zusammenspiel von Multitouch-Technik, gestenbasierter Interaktion und Tagging erfahren und testen. Zahlreiche Mitarbeiter von Rohde & Schwarz drängten sich um den Tisch von Microsoft, sind gebannt von der Technik und den neuen Interaktionsformen, in Szene gesetzt durch die UID-Applikation.

UID entwickelt aber auch ansonsten tolle Benutzerschnittstellen – das muss man auch über die Tischkante des Microsoft Surface hinweg nochmal sagen! Und so mancher Besucher am UID-Stand informierte sich ausgiebig über UID's Kompetenzen im Bereich "Embedded Systeme", sowie über den aktuellen Stand der Zusammenarbeit zwischen Rohde & Schwarz und UID.

Nach einem Tag am Surface ist nun aber das Tippen dieses Blog-Eintrags mit dem „Microsoft Natural Ergonomic Keyboard 4000“ (echte Hardware „Made in China“) eine Wohltat

Donnerstag, 6. Mai 2010

Usability Talk – Erfolgsschub für Ihre Produkte



Am 10. Juni 2010 findet um 18:00 Uhr der erste Usability Talk im Schiffmeisterhaus in Deggendorf statt. Der Usability Talk ist eine kostenlose Informationsveranstaltung und wendet sich an kleine und mittelständische Unternehmen in der Region Niederbayern, die im Bereich IT tätig sind. Die Veranstaltung wird vom Unternehmensnetzwerk EF.EU in Zusammenarbeit mit dem IT-Forum Niederbayern und der IHK Niederbayern ausgetragen.

Aus dem Programm:
  • Usability – Was, Warum, Wie? (Alexander Steffen, User Interface Design GmbH, München)
  • Usability – von der Wissenschaft in die Wirtschaft (Prof. Andreas Kohl, Hochschule Deggendorf)
  • EF.EU – Netzwerk für Usability (Bernhard Pichler, informare GmbH, Oberschneiding)
Mehr Informationen zur Veranstaltung finden sich hier...

Sonntag, 25. April 2010

Why the tip of the Iceberg matters - User Interface Quality


Auf der Tagung die von der SQS veranstaltet wird, geht es eigentlich um Software-Qualität im klassischen (Software-Engineering) Sinne.

Aber nachdem SQS und UID im letzten Jahr unter anderen auf dem World Usability Day Rhein-Ruhr in Düsseldorf gemeinsam Vorträge hielten, entstand die Idee, das Thema Qualität auch einmal spezialisiert für User Interfaces anzugehen.
Dabei ist User Interface Qualität mehr als nur Usability sondern beschreibt auch die Attraktivität und andere hedonische Merkmale der Software (bzw. seines sichtbaren Teils, der Oberfläche).
Unter dem Titel "Why the tip of the Iceberg matters - User Interface Quality" wird es deshalb am Mittwoch 28.4.2010 von 11:00 - 13:00 Uhr einen einführenden Workshop mit vielen pragmatischen Tipps aus der Praxis geben.

Unter www.iqnite-conferences.com sind weitere Details (Gesamtprogramm, Anmeldung, Preise) zu finden.

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