Donnerstag, 8. Juli 2010

Benutzerzentriertes Gestalten ist preiswürdig


Alle zwei Jahre vergibt das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg den Preis "Dienstleister des Jahres" - 2010 zum sechstem Mal. Bei dieser Preisverleihung ist es der User Interface Design GmbH (UID) gelungen, die Jury von der Relevanz des benutzerzentrierten Gestaltens zu überzeugen. Schon bei der Jurypräsentation haben wir gemerkt, dass interessierte Fragen gestellt wurde. Das Thema geht einfach jeden an. Auch bei der Preisverleihung klopften die Anwesenden uns immer wieder auf die Schulter und betonten, wie wichtig unsere Arbeit ist.
Der Preis ist für uns ein gutes Zeichen. Denn das Wirtschaftsministerium zeichnet damit ganz unterschiedliche Arten von Dienstleistungen aus: Handwerker, Logistikunternehmen, Hotels oder Gesundheits- und Pflegedienstleister. Nun stellt der Preis auch mal die Dienstleistung rund um das User Interface in den Mittelpunkt.
Wir sind sehr stolz!
Mehr in der UID-Pressemeldung

Bildquelle: Joachim E. Röttgers, Graffiti/Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

Mittwoch, 2. Juni 2010

UPA 2010 in München: UID Vortrag zu Produktentwicklung mit demenziell Erkrankten

Vom 24. bis 28. Mai fand die Usability Professionals Association (UPA) Konferenz in München statt. Mitarbeiter der User Interface Design GmbH (UID) waren mit mehreren Vorträgen und Postern vertreten (UID Pressemeldung).


Unter anderem hielt Lenja Sorokin, Usability Engineer bei UID München einen Vortrag über die benutzerzentrierte Gestaltung von Ambient Assisted Living Technologien für dementiell Erkrankte. Helga Rohra, bei der selbst eine Demenz diagnostiziert wurde, folgte der Einladung von UID und eröffnete den Vortrag mit der Bitte, demenziell Erkrankte sowohl in die qualitative Forschung als auch der Produktentwicklung gleichberechtigt mit einzubeziehen. Das Motto „Nichts über uns - ohne uns“, das die vollständige Beteiligung der Betroffenen betont, ist besonders wichtig in der Produktgestaltung. Auch Lenja Sorokin ist von der Notwendigkeit überzeugt, dementiell Erkrankte am gesamten Gestaltungsprozess zu beteiligen. Sie hat deshalb die Forschungsmethoden beschrieben, die in ihrer aktuellen qualitativen Studie mit dementiell Erkrankten und ihrem Umfeld (z.B. pflegende Angehörige, Betreuer) zum Einsatz kommen. Die daraus erfahrenen Herausforderungen und gewonnenen Erkenntnissen übermittelte Frau Sorokin ebenfalls den interessierten Zuhörern.

Diese Studie ist Teil des internationalen Forschungsprojektes „Connected Care for Elderly Persons Suffering from Dementia”, kurz CCE. Ziel ist es, Produkte zu entwickeln, die dementiell Erkrankte unterstützen, um in ihrem eigenen Zuhause länger selbständig zu wohnen. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf der Projekt-Website. Weitere Informationen über die UPA 2010 Konferenz finden Sie unter folgendem Link: https://www.usabilityprofessionals.org/conference/2010/index.new.html

Mittwoch, 19. Mai 2010

InnoComp 10 - die Hausmesse von Rohde & Schwarz

Ein dickes Lob an die UID-Designer und Softwerker! Mal wieder war das preisgekrönte UID-Portfolio präsentiert auf dem Surface-Tisch der Hingucker. Gestern auf der InnoComp 2010, der Hausmesse von Rohde & Schwarz in München konnten die Mitarbeiter des Messtechnikspezialisten das Zusammenspiel von Multitouch-Technik, gestenbasierter Interaktion und Tagging erfahren und testen. Zahlreiche Mitarbeiter von Rohde & Schwarz drängten sich um den Tisch von Microsoft, sind gebannt von der Technik und den neuen Interaktionsformen, in Szene gesetzt durch die UID-Applikation.

UID entwickelt aber auch ansonsten tolle Benutzerschnittstellen – das muss man auch über die Tischkante des Microsoft Surface hinweg nochmal sagen! Und so mancher Besucher am UID-Stand informierte sich ausgiebig über UID's Kompetenzen im Bereich "Embedded Systeme", sowie über den aktuellen Stand der Zusammenarbeit zwischen Rohde & Schwarz und UID.

Nach einem Tag am Surface ist nun aber das Tippen dieses Blog-Eintrags mit dem „Microsoft Natural Ergonomic Keyboard 4000“ (echte Hardware „Made in China“) eine Wohltat

Donnerstag, 6. Mai 2010

Usability Talk – Erfolgsschub für Ihre Produkte



Am 10. Juni 2010 findet um 18:00 Uhr der erste Usability Talk im Schiffmeisterhaus in Deggendorf statt. Der Usability Talk ist eine kostenlose Informationsveranstaltung und wendet sich an kleine und mittelständische Unternehmen in der Region Niederbayern, die im Bereich IT tätig sind. Die Veranstaltung wird vom Unternehmensnetzwerk EF.EU in Zusammenarbeit mit dem IT-Forum Niederbayern und der IHK Niederbayern ausgetragen.

Aus dem Programm:
  • Usability – Was, Warum, Wie? (Alexander Steffen, User Interface Design GmbH, München)
  • Usability – von der Wissenschaft in die Wirtschaft (Prof. Andreas Kohl, Hochschule Deggendorf)
  • EF.EU – Netzwerk für Usability (Bernhard Pichler, informare GmbH, Oberschneiding)
Mehr Informationen zur Veranstaltung finden sich hier...

Sonntag, 25. April 2010

Why the tip of the Iceberg matters - User Interface Quality


Auf der Tagung die von der SQS veranstaltet wird, geht es eigentlich um Software-Qualität im klassischen (Software-Engineering) Sinne.

Aber nachdem SQS und UID im letzten Jahr unter anderen auf dem World Usability Day Rhein-Ruhr in Düsseldorf gemeinsam Vorträge hielten, entstand die Idee, das Thema Qualität auch einmal spezialisiert für User Interfaces anzugehen.
Dabei ist User Interface Qualität mehr als nur Usability sondern beschreibt auch die Attraktivität und andere hedonische Merkmale der Software (bzw. seines sichtbaren Teils, der Oberfläche).
Unter dem Titel "Why the tip of the Iceberg matters - User Interface Quality" wird es deshalb am Mittwoch 28.4.2010 von 11:00 - 13:00 Uhr einen einführenden Workshop mit vielen pragmatischen Tipps aus der Praxis geben.

Unter www.iqnite-conferences.com sind weitere Details (Gesamtprogramm, Anmeldung, Preise) zu finden.

Donnerstag, 1. April 2010

Usability-Tagung UPA 2010: Inspiration und Networking (und ein bisschen Münchener Sonne)






UPA 2010: Inspiration und Networking (und ein bisschen Münchener Sonne)

München im Mai wird ein wunderbarer Ort sein. Frühsommer, Sonne, grüne Parks und gute Laune. Und das Beste: Die UPA International Conference wird dieses Jahr in München stattfinden, mit einem großartigem Programm und inspirierenden Begegnungen mit Usability und User Experience Professionals.

Die Konferenz findet statt vom 24.-28. Mai. Es ist die erste internationale UPA Konferenz außerhalb von Nordamerika und wir erwarten ein wirklich internationales Publikum aus der ganzen Welt.

Auch unsere eingeladenen Redner reisen aus allen Himmelsrichtungen nach München, darunter Dario Buzzini und Ferdi van Heerden von IDEO Europe, Aaron Cheang von Google Australia, Rachel Hinman vom Nokia Research Lab in Kalifornien, Tom Bieling von der Deutschen Telekom, Steve Portigal von Portigal Consulting aus San Francisco, Dan Rosenberg von SAP oder Pieter Desmet von der Delft University of Technology.

Auf dem Konferenzprogramm stehen Beiträge zu

  • Mobile UX
  • Gaming
  • Web 2.0
  • Natural User Interfaces
  • SAP
und viele Technologien mehr.

Das Thema der Konferenz „Embracing Cultural Diversity“ ist vertreten mit einer Reihe von Beiträgen zu Cultural Research Methods, International User Research, Organizational Cultures and Case Studies aus der ganzen Welt.

Aktuelle Themen runden das Programm ab:

  • Agile Methods
  • Design for Emotion
  • Convergence
  • Sustainability
  • Social Media
und vieles mehr.

Die German UPA bietet am Mittwoch und Donnerstag der Konferenz eine Reihe deutschsprachiger Vorträge an.

So spannend und interessant das Programm auch sein mag- der Austausch mit Freunden und Kollegen ist mindestens ebenso wichtig. Zum ersten Mal wird die UPA eine neue Aktivität anbieten, die Networking, Essen gehen und Sightseeing kombiniert. Wir bieten im Konferenzhotel kein Mittagessen an, sondern geben Gutscheine für die umliegenden Restaurants aus. Dazu organisieren wir „thematische“ Mittagessen, sodass Sie die Mittagspausen mit Konferenzteilnehmern verbringen können, die Ihre Interessen teilen.

Am Donnerstagabend möchten wir mit Ihnen feiern, wie jedes Jahr beim großen UPA Conference Dinner. Hier werden auch die Gewinner der Student Design Competition vorgestellt, UPA Awards verliehen und Live-Musik gibt’s natürlich auch.

Hier finden Sie weitere Informationen: www.upa2010.org

Melden Sie sich hier an (vor dem 15. April, bis dahin gibt es noch die „regular discounted rate“): https://www.usabilityprofessionals.org/upa_conference/app/registration

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Montag, 29. März 2010

Die Norm DIN EN 62366 tritt ab März in Kraft

Am 21. März 2010 endete die Übergangsfrist der Norm DIN EN 62366: Die Durchführung eines Usability Engineering Process und auch dessen Dokumentation in einem Usability File sind ab jetzt Pflicht! Die neue Norm bezieht sich auf alle medizinischen Geräte, wie zum Beispiel auch auf In-Vitro-Diagnostika oder medizinische Software.

UID hat sich auf die neuen Anforderungen vorbereitet: Mit unserem Service Medical Safey Design greifen wir die Neuerungen durch die Normen auf und begleiten unsere Kunden bei der Durchführung und Dokumentation von Maßnahmen zur Gebrauchstauglichkeit.

So entwickelte UID gemeinsam mit Jörg Stockhardt consulting&more eine komplette Grundstruktur für das Usability Engineering File. Diese Grundstruktur (sie wird „Makrostruktur“ genannt) beinhaltet alle von der Norm geforderten Einzeldokumente. Zu diesen Einzeldokumenten liegen Inhaltsverzeichnisse vor (sozusagen die „Mikrostruktur“) mit denen alle geforderten Inhalte an der richtigen Stelle platziert werden können. Die Zertifizierer können so den gesamten Usability Prozess, der bei der Entwicklung des Medizingerätes durchlaufen wurde, anstrengungslos nachverfolgen. Darüber hinaus visualisiert die Makrostruktur die chronologische Abfolge der Erzeugung der notwendigen Dokumentation und den Zeitpunkt der Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung/Schaffung der Gebrauchstauglichkeit (z.B. Usability Validation) im Entwicklungsprozess.

Es befinden sich bereits Medizinprodukte im Markt, zu deren Inverkehrbringung ein nach dieser Struktur erstelltes Usability Engineering File bei einer Benannten Stelle vorgelegt wurde.

Montag, 22. März 2010

UID Mitinitiator des Usability-Netzwerks EF.EU



Anfang des Jahres hat UID mit fünf weiteren Unternehmen aus Süddeutschland und dem Forschungscampus Informatik der Universität Passau das Usability-Netzwerk EF.EU gegründet. EF.EU steht für European Forum for Enhanced Usability. Das Ziel der Initiative: die Vorteile benutzungsfreundlicher IT-Produkte in der Öffentlichkeit bekannter machen. Es sind bereits gemeinsame Forschungsprojekte rund um Usability in Planung – ob in den Bereichen Enterprise Resource Planning oder Gebäudetechnik. In der Gemeine Oberschneiding bei Straubing entsteht ein Zentrum für Usability mit Testlabor. Auch ein eigener Termin für den World Usability Day in Niederbayern ist angedacht. Mit solchen Aktivitäten will EF.EU die Region Niederbayern als Forschungs- und Wirtschaftsstandort stärken. Voller Tatendrang gehen wir ans Werk und hoffen, dass EF.EU 2010 ordentlich wächst.

Freitag, 12. März 2010

Harry Potter Usability: Zauberstäbe als User Interface

Es soll keiner sagen, dass die User Interfaces sich nicht weiterentwickeln. Im Video der BBC wird ein solcher "Zauberstab" angeboten, der selbstlernend im Bereich Home Automation Wunder vollbringen soll.



So lange man sich die Gesten denn alle merken kann, vielleicht eine lustige Sache. Vielleicht wäre es aber auch noch hilfreich einen kleinen, schwachen Laserpointer mit einzubauen, damit man auch sicher das richtige Gerät erwischt. "Point & Click" war ja bisher nicht für so große Distanzen vorgesehen (Ausnahmen sind die Spiele und die "Light-Pen" Ideen, die man früher direkt auf dem Monitor hatte).

Donnerstag, 11. März 2010

Gründliche Fehlersuche



Man beachte die Datumsspalte

Dienstag, 9. März 2010

Das Ende der Kreditkarte? VPAY (PIN) macht Bezahlen beinahe sicherer und beinahe komfortabler.


Dieser unscheinbare Text erreichte mich heute von meiner Kreditkarten-Firma (OK, Bank) und bedeutet für mich den Anfang vom Ende einer Ära. Die Begründung hat etwas mit Benutzerfreundlichkeit zu tun:

Jetzt soll ich mir noch eine weitere PIN merken?! - Nein, danke.

Was glauben die Verantwortlichen denn, wieviele sichere PINs sich so ein Mensch ohne klaubare Hilfsmittel merken kann? OK, ich kann mir jetzt in mein Handy die Nummer verschlüsselt hinterlegen und dann nach einer kurzen dortigen Passwort-Eingabe herausholen. Aber mal ehrlich, dann nehme ich doch gleich die EC- (Maestro?) Karte. Die Nummer brauche ich dann ja auch zum Geld-holen. Warum sollte ich mir noch eine Nummer merken?

Besonders ärgerlich (und Grund für dieses Posting) ist aber, wie man uns Kunden diese weitere Serviceverschlechterung als "Fortschritt" verkaufen will:

"Darüber hinaus möchte Visa hierzulande ab April ebenfalls VPAY einführen. Hierbei soll der Magnetstreifen durch einen speziellen Chip, der ausschließlich in Kombination mit einem PIN funktioniert, ersetzt werden. Durch die innovative VPAY-Technologie soll das Bezahlen mit Visa-Kreditkarte fortan nur noch unter Angabe der korrekten Geheimzahl möglich sein. Da dies ebenfalls aufs Geldabheben zutrifft, können die Kreditkarten ab April dank Visa Alerts wie gewöhnliche Girokarten genutzt werden und bieten den gleichen Schutz." [Quelle, www.kreditklick.de]

In anderen Worten, die Kreditkarte ist jetzt auch nicht mehr praktischer als die bisherige EC-Karte (wenn man mal von der minimal aufschiebenden Wirkung bei der Bezahlung absieht).

Achja, sicherer ist auch nicht geworden, denn das Verfahren ist längst geknackt (sagt heise.de). Und nun kann der ungeübte Urlaubsdieb demnächst erst an der schummrigen Bar meine Geheimnummer ausspähen, dann die Karte klauen und dann zukünftig auch noch Geld damit abheben. Es ist also noch unsicherer als vorher!

Schade eigentlich...

Samstag, 6. März 2010

MS Surface in der Praxis: Datenbanksystem auf dem MS Surface zum Greifen nah

Wie präsentiert man ein Datenbanksystem anschaulich und interessant? Diese Frage stellte sich sones anlässlich der CeBIT 2010. Das IT-Unternehmen entwickelt moderne Datenbanktechnologien und wollte auf der CeBIT demonstrieren wie performant und einfach ihr System Daten strukturiert und verwaltet. Sones entschloss sich dafür den MS Surface zu nutzen. Sones und Microsoft übernahmen die Entwicklung und UID das Interaktionskonzept sowie das Design der Anwendung.

Im gemeinsamen Meeting in München 10 Tage vor der CeBit klärten wir zunächst die folgenden Fragen: Wie steigt der Nutzer in die Anwendung ein, welche Funktionen bietet die Anwendung, welche Gesten führen welche Aktionen aus? Die Ergebnisse wollen wir natürlich Niemandem vorenthalten. Daher hier eine kleine Auswahl:

Die Anwendung beginnt mit dem Auswählen eines Schlagwortes: Dem Nutzer werden verschiedene Wörter präsentiert, die er nach oben oder unten scrollen kann. Schließlich wählt er per Fingertipp das gewünschte Wort aus.

Das ausgewählte Wort erscheint nun als Hauptknoten auf dem Screen, umgeben von weiteren Unterknoten, die mit dem Wort in Verbindung stehen. Der Nutzer wählt über die Icons rechts im Bild verschiedene Darstellungen des Knotennetzes aus. Dreht man den Hauptknoten mit der Hand, kann der Blickwinkel auf die Unterknoten verändert werden. Auf dem 360° Interface ist so die Lesbarkeit der Wörter garantiert.

Auch passende Bilder zum Schlagwort werden geliefert: Aktiviert der Nutzer die Bing-Bildersuche filtert diese die passenden Motive aus dem Internet.

Insgesamt waren es nur 10 Tage für Konzept, Entwicklung, Design und Implementierung. Da hieß es keine Zeit verlieren und vor allem beim Konzept darauf achten, dass es sich schnell realisieren lässt. Die Anwendung wurde letztendlich in einer starken Woche entwickelt und pünktlich zur CeBIT erfolgreich realisiert.


Fortsetzung folgt? Ideen zur Optimierung und für neue Features gibt es bei sones und UID genug, nur der Zeitrahmen bis zur CeBit war einfach knapp.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Das UID-Portfolio hautnah auf der CeBIT 2010 erleben

Die CeBIT beginnt in wenigen Tagen und UID ist mit dabei – inklusive unserer Anwendung für den MS Surface. Microsoft hat uns nach dem Gewinn der „Touch First Developer Challenge“ auf die CeBIT ins Developer Kino eingeladen: Mit "Challenge MS Surface: Herausforderung bei Gestaltung und Entwicklung" stellt Heiko Lewandowski, Leiter Software Engineering bei UID vor, welchen Herausforderungen unsere Designer und Entwickler gegenüber standen und welche Lösungen sie entwickelten, um eine spannende und benutzerfreundliche Anwendung zu gestalten.

Der Vortrag "Challenge MS Surface: Herausforderung bei Gestaltung und Entwicklung" findet an folgenden Terminen statt:

Dienstag, 02. März 2010, 15:30–16:00 Uhr
Mittwoch, 03. März 2010, 16:00–16:30 Uhr
Donnerstag, 04. März 2010, 16:30–17:00 Uhr
Freitag, 05. März 2010, 15:00–15:30 Uhr

Besuchen Sie unseren Vortrag und erleben Sie unser UID-Portfolio am Surface hautnah! Wir freuen uns auf Sie!

Montag, 4. Januar 2010

Bilderrätsel zum Jahresanfang


Zum Jahresanfang mal ein Usability-Rätsel Stufe 1 ;-)

Ein frohes neues 2010 wünscht das Benutzerfreundlichkeits- (Usability) Blog.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

MS Surface in der Praxis: Der MS Surface im Test

Multitouch-Oberflächen wie die des Surface-Tischs sind leicht verständlich und intuitiv nutzbar – Das bestätigt eine Studie, die UID gemeinsam mit der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) durchführte. Dabei wollten wir wissen wie benutzerfreundlich die neue Oberfläche tatsächlich ist. Wie gehen unerfahrene Nutzer mit der neuartigen Bedienung um? Wie schnell werden Multitouch-Interaktionen wirklich erfasst?


Die 24 Testteilnehmer bestätigten unsere Vermutung: Der Surface ist einfach und intuitiv zu bedienen. Egal, ob jung oder alt – Die Nutzer haben bei der Interaktion mit dem Tisch einfach Spaß. Die Testteilnehmer nehmen die neuartige Bedienung als angenehmes und faszinierendes Erlebnis wahr. Insbesondere das Zusammenspiel von Gesten und die Erkennung realer Objekte begeistert die Nutzer. Die gestenbasierte Bedienung ist für die Nutzer absolut kein Problem. Interaktionen wie Drehen, Scrollen oder Verschieben bereiteten keine Schwierigkeiten. Kleine Unsicherheiten gab es lediglich bei der Aktion „Skalieren“. Der Grund: Einige der Teilnehmer mussten sich erst daran gewöhnen, zwei Finger zu verwenden.
Die Studie zeigt, dass in den Köpfen der Nutzer bereits das nötige Vorwissen für die gestenbasierte Bedienung vorhanden ist. Multitouch-Oberflächen ermöglichen so einen natürlicheren Umgang mit User Interfaces.

Wird der MS Surface also in Zukunft in unseren Wohnzimmern stehen? Unseren Testteilnehmern jedenfalls gefiel der Gedanke Urlaubsfotos interaktiv am Tisch zu betrachten. Viele sehen aber auch Potential im geschäftlichen Bereich: Sie können sich gut vorstellen den Surface für Präsentationen auf Kongressen oder für Gruppenarbeiten im eigenen Konferenzraum zu nutzen.

Die ausführliche Studie kann angefordert werden unter http://www.uid.com/wissen/uid-veroeffentlichungen/

Mittwoch, 18. November 2009

MS Surface in der Praxis: UID gewinnt die „Touch First Developer Challenge“ von Microsoft!

Wer entwickelt die innovativste Anwendung für den MS Surface? Microsoft wollte es genau wissen und wurde fündig: Aus rund 40 Einreichungen kürte Microsoft unser interaktives Portfolio zum Gewinner der „Touch First Developer Challenge“.

Das ansprechende Design, intuitive Gesten, die sinnvolle Nutzung von Objekterkennung und eine extra für den Wettbewerb erstellte englische Version des Portfolios – das hat die Microsoft-Jury überzeugt.

Auf der Professional Developers Conference (PDC09) am 18. November 2009 in Los Angeles wurde unser Sieg bekannt gegeben http://microsoftpdc.com/WhatsHappening/Surface-Developer-Challenge-Winner-Announced und das Video mit den Highlights unserer Anwendung präsentiert. So erlebten Microsoft-Entwickler aus aller Welt unser interaktives Portfolio live.

Wir waren total begeistert als wir von unserem Sieg erfahren haben. Wie ein Lauffeuer hat sich die Nachricht in unseren Büros verbreitet. Per Video sagten wir Danke und schickten viele Grüße von Ludwigsburg nach Los Angeles.

Besonders gefreut hat uns das Feedback von Said Zahedani: "Die Lösung von UID hat uns besonders beeindruckt, weil hier cooles Design auf eine hohe Benutzerfreundlichkeit trifft", sagt Said Zahedani, Senior Director Developer Platform und Strategy Group bei Microsoft Deutschland. "Dass der Preis nach Deutschland geht, zeigt die große Innovationskraft unserer Partner hierzulande und die hohe Qualität ihrer Lösungen."

Stolz und voller Vorfreude warten wir nun auf unseren Preis: einen weiteren Surface Tisch!
Das Video des interaktiven Portfolios gibt es hier auf dem Blog, bei facebook oder youtube !

Freitag, 13. November 2009

Der 5. World Usability Day in Stuttgart war super

Der 5. World Usability Day in Stuttgart war insgesamt wieder ein tolles Event.

Es gab einen köstlichen Einstieg von Ansgar Meroth und Claus Wagner mit vorgelesenen Bedienungsanleitungen - unterhaltsam und witzig.

Insgesamt hatten wir ein ausgewogenes interessantes Vortragprogramm mit tollen Vorträgen http://worldusabilityday.de/groups/stuttgart/vortraege, eine gute Ausstellung und viele interessante Gespräche.

Sowohl die Vorträge als auch die Ausstellung waren den ganzen Tag über gut besucht und wir schätzen, dass insgesamt 2500 - 3000 Besucher in Stuttgart beim WUD waren. Nochmal besser als das hervorragende Ergebnis letztes Jahr.

Dienstag, 3. November 2009

MS Surface in der Praxis: Interaktives UID-Portfolio bei der Touch First Developer Challenge eine Runde weiter

UID ist unter die Top 15 der Touch First Developer Challenge! Bei dem Wettbewerb sucht Microsoft die innovativste Applikation für den MS Surface. Da darf unser interaktives UID-Portfolio natürlich nicht fehlen. Vom einfachen Skalieren und Öffnen von Projektkarten bis hin zur Verwendung von Gesten und Tags – die Highlights unserer Anwendungen haben wir in einem Video festgehalten und anschließend auf die Microsoft-Surface-Fanseite bei Facebook hochgeladen: http://www.facebook.com/pages/touch-first-developer-challenge/99041713561

Gegen die rund 40 Konkurrenten haben wir uns erfolgreich durchgesetzt und sind in die Finalrunde eingezogen. Dort kämpfen wir weiter um den begehrten Preis: einen MS Surface Tisch. Wir sind sehr gespannt, wie das Ergebnis sein wird!
video

MS Surface in der Praxis: Multitouch mit Objekten bedienen

Eine Besonderheit des MS Surface sind die Tags, die von der Oberfläche erkannt werden. Reale Objekte interagieren auf diese Weise mit dem MS Surface. Dieses Highlight durfte in unserer interaktiven Firmenpräsentation selbstverständlich nicht fehlen.

Der Benutzer im Zentrum – diesen Ansatz verfolgten wir auch bei der Darstellung des User Centered Design Prozess. Durch eine Spielfigur auf dem Tisch erscheinen die vier Phasen des UCD-Kreis auf der Oberfläche. Per Antippen wähle ich eine Phase aus und erhalte weitere Informationen über die Methoden der einzelnen Phasen.


Unser Branchen-Würfel hat auf jeder Seite ein anderes Tag: Sechs Seiten für sechs UID-Branchen.
Lege ich zum Beispiel die Seite „Web Solutions“ auf den Tisch, filtert der Würfel die entsprechenden Web Projekte und blendet alle anderen Projektbeispiele aus. Dadurch kann die Informationsmenge schnell und effizient eingegrenzt werden.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

MS Surface in der Praxis: Eigene Gesten entwickeln

Die gestische Interaktion macht die Bedienung des MS Surface zu einer Begegnung der besonderen Art. Die Bedienung des Surface basiert auf festgelegten Gesten: Tippen, drehen oder skalieren sind solche bestehenden Gesten und die sollten nicht verändert oder anderweitig eingesetzt werden, so auch die Empfehlung von Microsoft. Wir wollten nicht „nur“ eine Anwendung für den Surface entwickeln, sondern auch eigene Gesten gestalten. Die Frage: „Wie nutze ich meine Hände am Surface?“ hat daher das Konzept für unsere eigene Anwendung maßgeblich bestimmt. Die Bedienung soll intuitiv sein und das Interface für die Nutzer praktisch unsichtbar werden.

Dabei ging es darum Gesten zu vermeiden, die nicht natürlich sind. Zum Beispiel das doppelte Tippen mit dem Finger. Es imitiert den Doppelklick, den wir per Maus am herkömmlichen PC durchführen. Eine natürliche Geste ist hingegen das Greifen. Die „reale Welt“ dient der gestischen Interaktion als Vorbild und wir fassen Objekte normalerweise an und (be)greifen diese mit den Händen.

Für unsere Anwendung haben wir Gesten entwickelt, die neue Objekte auf dem Tisch erscheinen lassen. Zeichnet der Nutzer beispielsweise ein eckiges U auf den Tisch, öffnet sich der Warenkorb.

Der Nutzer zieht relevante Informationen (Projektkarten, Kontaktkarten etc.) in den Warenkorb und kann diese auf seinem USB-Stick mit nach Hause nehmen.

Zeichnet der Benutzer mit dem Finger die Form eines Kreises auf die Oberfläche, so zeigt der Tisch den Branchenkreis mit den UID-Branchen, der die Projekte in die passenden Bereiche sortiert.

Derzeit arbeiten wir an einer weiteren Gesten, um zum Beispiel eine Karte oder ein Photo zu schließen. Diese Geste orientiert sich an der realen Bewegung mit der wir ein Stück Papier zusammenknüllen. Ausserdem sind wir dabei die verschiedenen Gesten so zu optimieren, dass sie sich nicht gegenseitig "stören".

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