
Zum Jahresanfang mal ein Usability-Rätsel Stufe 1 ;-)
Ein frohes neues 2010 wünscht das Benutzerfreundlichkeits- (Usability) Blog.
Aktuelles zu Usability, User Experience und Benutzerfreundlichkeit.
Die 24 Testteilnehmer bestätigten unsere Vermutung: Der Surface ist einfach und intuitiv zu bedienen. Egal, ob jung oder alt – Die Nutzer haben bei der Interaktion mit dem Tisch einfach Spaß. Die Testteilnehmer nehmen die neuartige Bedienung als angenehmes und faszinierendes Erlebnis wahr. Insbesondere das Zusammenspiel von Gesten und die Erkennung realer Objekte begeistert die Nutzer. Die gestenbasierte Bedienung ist für die Nutzer absolut kein Problem. Interaktionen wie Drehen, Scrollen oder Verschieben bereiteten keine Schwierigkeiten. Kleine Unsicherheiten gab es lediglich bei der Aktion „Skalieren“. Der Grund: Einige der Teilnehmer mussten sich erst daran gewöhnen, zwei Finger zu verwenden.
Der Benutzer im Zentrum – diesen Ansatz verfolgten wir auch bei der Darstellung des User Centered Design Prozess. Durch eine Spielfigur auf dem Tisch erscheinen die vier Phasen des UCD-Kreis auf der Oberfläche.
Per Antippen wähle ich eine Phase aus und erhalte weitere Informationen über die Methoden der einzelnen Phasen.
Unser Branchen-Würfel hat auf jeder Seite ein anderes Tag: Sechs Seiten für sechs UID-Branchen.
Lege ich zum Beispiel die Seite „Web Solutions“ auf den Tisch, filtert der Würfel die entsprechenden Web Projekte und blendet alle anderen Projektbeispiele aus. Dadurch kann die Informationsmenge schnell und effizient eingegrenzt werden.
Für unsere Anwendung haben wir Gesten entwickelt, die neue Objekte auf dem Tisch erscheinen lassen. Zeichnet der Nutzer beispielsweise ein eckiges U auf den Tisch, öffnet sich der Warenkorb.
Der Nutzer zieht relevante Informationen (Projektkarten, Kontaktkarten etc.) in den Warenkorb und kann diese auf seinem USB-Stick mit nach Hause nehmen. 
Die Kurzbeschreibung des Projekts sowie Informationen über die verwendeten Methoden erhalten die Nutzer per scrollen mit dem Finger. Drei weitere Buttons führen zu Informationen über Branche, Kontaktperson und den User Centered Design Prozess. Die Bilder können durchgeblättert und vergrößert werden. Wichtig war uns hier auch der ästhetische Eindruck der Projektkarten. Für unsere Entwickler wäre eine eckige Form der Karten sehr viel schneller zu realisieren gewsen, aber so wirkt es einfach besser.
Im November ist es soweit: Das erste umfassende Werk zur Entwicklung von Medizin-produkten erscheint. Als Herausgeber durfte ich das Werk mit planen und gestalten - Eine schöne und neue Heraus-forderung für mich.
Das Spiel ist ein schönes Beispiel, wie die Grenze zwischen realen und virtuellen Objekten verwischen. Anwendungen dazu gibt es bereits in der Werbung, beispielsweise für das Mini Cabrio. Hält man eine entsprechende Print-Werbung vor eine Webcam bekommt man ein 3D-Modell des Mini Cabrios auf dem Bildschirm, welches man dann durch drehen der Anzeige von allen Seiten betrachten kann. Erfreulicherweise gibt es inzwischen auch eine ganze Reihe von komfortablen Werkzeugen. Das Beispiel mit den Spielkarten wurde mit einem entsprechenden Workflow Authoring Tool von metaio entwickelt. Hier wird das Verhalten einfach grafisch mittels Funktionsbausteine programmiert.
Spannend wird der angekündigte Launch der Augmented Reality mobil Plattform Junaio. Dort können mittels Mobiltelefon und Kamera virtuelle Objekte in der realen Umwelt angezeigt und angelegt werden. Metaio behauptet, dass Junaio mehr als nur eine positionsbezogene (location-based) Multimedia-Darstellung ist. Durch den Einsatz von Augmented Reality soll sich die Orientierung des Benutzers wesentlich verbessern und die Interaktion einfacher, aber auch spannender werden. Nun bin ich gespannt.

Termin und Anmeldung
Die Veranstaltung findet statt am 12.11.2009 an der FH Düsseldorf. (> Anreise)
Die Teilnahme ist natürlich kostenfrei, aber um die Raumsituation gut planen zu können, freuen wir uns über eine rechtzeitige Anmeldung (> Anmeldung).
Organisationsteam (> Kontakt)
Aktuelles
Tipp: Falls sie nicht aus Bonn, Köln, Düsseldorf, Essen, Bochum, Gelsenkirchen, Duisburg, Dortmund, Münster oder Umgebung kommen :)
Sollte Ihnen die Anreise nach Düsseldorf zu weit sein, schauen sie doch unter http://www.worldusabilityday.de/ einmal nach, ob nicht auch in Ihrer Nähe ein World Usability Day ("WUD") stattfindet. Wie wäre es Stuttgart wo über 20 Vorträge angeboten werden?

Die Nutzer schätzen darüber hinaus die vielfältigen Funktionen des iPhones, denn es bietet Telefon, Kamera, iPod und Internet in einem Gerät. Darüber hinaus ermöglicht die große Auswahl an Apps eine individuelle und abwechslungsreiche Gestaltung des Multifunktionsgeräts. Das motiviert zur Nutzung und steigert die Identifikation mit dem interaktiven Produkt.
Die außergewöhnliche Bedienung des Surface zieht Besucher wirklich an. Berührungsängste gab es bisher keine. Unsere Gäste fanden schnell Zugang zur Bedienung des Surface. Aber wie sieht diese eigentlich genau aus? Hier eine kurze Einführung für alle, die noch keine Gelegenheit hatten mit dem Surface – im wahrsten Sinne des Wortes – in Berührung zu kommen.
Eine schnelle Möglichkeit zu einer Anwendung zu wechseln geht über Tags. Ich lege ein Objekt mit einem entsprechenden Tag auf den Tisch und sobald das Tag erkannt wurde wird die entsprechende Anwendung angezeigt. Ich muss nur noch die Anwendung anwählen, wie hier auf dem Bild das UID - Portfolio.
Seit der ersten Inbetriebnahme des Surface in meinem Büro ist einiges passiert. Und inzwischen haben wir auch die erste Aktualisierung des Surface-Betriebssystems aufgespielt: Das Service Pack 1. Das Service Pack bietet einige Verbesserungen des User Interfaces. Es gibt Erweiterungen und Verfeinerung der visuellen Rückmeldungen. Berührungen zeigen einen leichten Wellenkranz und der Finger hinterläßt eine Art Kondensstreifen wenn ich über den Tisch fahre. Feedback das dem Nutzer hilft. Außerdem steht dem Entwickler ein Kontingent von 128 Tag-Identitäten zur Verfügung. Und noch eine letzte Neuigkeit: Unser Surface-Tisch besitzt inzwischen einen eigenen fahrbaren Untersatz. Das erleichtert nicht nur den Transport, sondern auch die
Bedienung, da wir und unsere Gäste nun stehen können.
Die Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen (MMI) für Maschinensteuerungen ist eine besondere Herausforderung. Die User Interface Design GmbH (UID) hat in Gesprächen mit vielen meist mittelständischen Unternehmen aus dem Maschinenbau festgestellt, dass der Erfahrungsaustausch zwischen MMI-Experten hier besonders stark nachgefragt ist.
Auf der Messe war unser Surface der Blickfang: Viele Besucher hatten schon von der Innovation aus dem Haus Microsoft gehört oder gelesen. Am UID-Stand erlebten sie ihn dann erstmals live und waren begeistert. Aussprüche wie „So was in unserem Confi, dass wäre doch toll“ hörten wir an diesen Tagen mehr als einmal. Einige Besucher waren so fasziniert, dass sie unseren Stand gleich mehrfach besuchten.
Dass der Surface nicht nur eine nette Spielerei ist, sondern auch im Unternehmensalltag zum Einsatz kommen kann, zeigte unsere erste selbstentwickelte Applikation: In unserer interaktiven Firmenpräsentation konnten sich die Messebesucher UID-Projektbeispiele ansehen. Die per Handfläche scrollbaren Bilder und per Gesten vergrößer- und drehbaren Fenster sorgen für allgemeine Begeisterung.
Auch das Wetter hatte mitgespielt. Unsere Befürchtung: Die durch das gläserne Messedach fallenden Sonnenstrahlen in Kombination mit den Messescheinwerfern könnten ein zu helles Licht erzeugen. Die Gesten, die auf dem Tisch ausgeführt werden, wären dann für die Infra-Rot-Kameras des Surface nur noch schwer erkennbar. Deshalb mit in unserem Gepäck: Ein Sonnenschirm. Dank dunkler Wolken und Dauerregen musste der jedoch nicht zum Einsatz kommen.